Sommerlager St. Stephanus: Für die Borker ging es nach Dänemark

Die Borker Messdiener hatten bei ihrem Sommerlager wieder jede Menge Spaß.
Die Borker Messdiener hatten bei ihrem Sommerlager wieder jede Menge Spaß. © Hannah Wesselmann
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Das zweiwöchige Sommerlager St. Stephanus ging dieses Jahr zum ersten Mal nach Dänemark, und zwar nach Ribe, das teilen die Borker Messdiener in einer Pressemitteilung mit. Sie haben folgenden Erlebnisbericht geschickt:

„Die Kinder und Jugendlichen hatten in Ribe ihre eigenen kleinen Hütten, in denen sechs bis acht Personen untergebracht werden konnten. Das Programm des diesjährigen Sommerlagers war vielseitig. In der ersten Woche konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Kreativität unter Beweis stellen und konkurrierten bei ,Das Ding des Lagers‘ um die beste Innovation.

Schöne zwei Wochen haben die Messdiener aus Bork im Sommerlager verbracht – das Wetter stimmte auch. © Hannah Wesselmann

Am Mittwoch der ersten Woche wurde der Geburtstag eines Betreuers gefeiert. Dabei konnten die Kinder und Jugendlichen bei einem Kindergeburtstag dabei sein und den ,Stationslauf des Lebens‘ absolvieren. In der ersten Woche fanden auch eine Fashionshow, ein Wanderausflug nach Ribe sowie das traditionelle Schützenfest statt.

Mehrere Coronafälle traten auf

In der Mitte des Lagers wurden unglücklicherweise einige Personen positiv auf Covid-19 getestet. Diese wurden von der Gruppe isoliert und konnten zum Teil an dem Programm auf Abstand teilnehmen oder machten ihr eigenes Programm. Beispielsweise spielten die sogenannten ,Coronis‘ das Chaosspiel oder schalteten sich per Online-Konferenz bei der Musical-Show dazu.

Auch in diesem Jahr wurden traditionell zwei Rollenspiele gespielt, bei dem sich die Betreuer und Betreuerinnen verkleiden und die Teilnehmenden durch Tauschen von Objekten ein Rätsel lösen müssen. In der ersten Woche musste ein Mordfall und ein Raub beim ,Detektiv-Rollenspiel‘ aufgeklärt werden. In der zweiten Woche musste die Waldelfe im Rollenspiel ,die Heilung der Waldelfe‘ gerettet werden.

Ausflug auf die Insel Römö

Natürlich gab es in diesem Jahr auch mehrere Disco-Abende und einen Ausflug. Der Ausflug ging dieses Jahr nicht in eine nahegelegene Großstadt, sondern auf die Insel Römö. Auf der Insel wurde das Nationalmuseum sowie der Strand besucht. Ein weiteres Highlight des Lagers war das Spiel des Lebens, welches in der zweiten Woche gespielt wurde. Am Vormittag absolvierten die Teilnehmenden verschiedene Aufgaben des Lebens, um Geld für das Erwachsenendasein zu sammeln. Nachdem sich die Teilnehmenden auf Berufe beworben hatten, konnten sie diese am Nachmittag ausführen und mit den anderen Kindern und Jugendlichen handeln.

Ein Teil des Programms war auch „Das Ding des Lagers
Ein Teil des Programms war auch „Das Ding des Lagers“. © Hannah Wesselmann

Auch an den Weihnachts-Thementag, das Lagerfeuer, den Grusel-Stationslauf und den Kino-Abend erinnern sich alle Teilnehmenden noch gerne zurück. Obwohl das Küchenteam in diesem Jahr nur aus zwei Personen bestand, wurde die gesamte Gruppe jeden Tag mit leckerem und gesunden Essen versorgt. Die Höhepunkte waren auch im diesen Jahr die traditionelle Erbsensuppe am Schützenfest-Tag und der Sonntagsbraten. Erfreulicherweise konnten sich die meisten positiv getesteten Kinder und Jugendliche am Ende der zweiten Woche wieder freitesten und an dem regulären Programm des Sommerlagers teilnehmen.“