St. Ludger und St. Fabian und Sebastian bilden Familienzentrum

Zusammenschluss

SELM Das vierte Selmer Familienzentrum ist auf dem Weg. Noch in diesem Jahr bilden die Kindertageseinrichtungen St. Ludger und St. Fabian und Sebastian ein neues Familienzentrum.

von Von Alexandra Neuhaus

, 01.12.2009, 18:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Leiterinnen präsentieren das neue Logo gemeinsam mit einigen Kooperationspartnern.

Die Leiterinnen präsentieren das neue Logo gemeinsam mit einigen Kooperationspartnern.

"Qualitätssicherung." Das verspricht sich Michael Wiegard, Projektleiter und Koordinator der Familienzentren in Selm, von diesem Zusammenschluss.  Keine Konkurrenz Aber nicht nur das: "Die beiden Kindertageseinrichtungen können so arbeitsteilig neue Aufgaben stemmen und es entsteht keine unschöne Konkurrenz." Die aus dem Zusammenschluss entstehenden Synergieeffekte sollen den Hauptakteuren der Kindergärten, sprich den Kindern und ihren Familien, zugute kommen.

In vier Bereichen sollen Leistungen gebracht werden. Wiegard nennt sie die "vier großen B's". Beratung, Bildung, Betreuung und Beruf. "Es geht darum, unsere Angebot weiter auszubauen", sagt Birgit Köpping, Leiterin des Kindergartens St. Fabian und Sebastian. Sprachförderung, Angebote zur Medienerziehung, Weitervermittlung zur Tagespflege und der Aufbau einer Babysitterdatei - es ist ein Auszug aus der Wunschliste, die beide Kindergärten gemeinsam umsetzen wollen.

"Doch ohne Kooperationspartner ist die Realisierung unmöglich", sagt Sigrid Sroka, Leiterin der Kindertageseinrichtung St. Ludger. 17 Partner, von der Ludgerischule, über die Familienbildungsstätte bis hin zur Volkshochschule, haben sich zur Zusammenarbeit bereit erklärt.

Die genaue Realisierung der Wunschliste sollen nun Arbeitsgruppen, bestehend aus Erzieherinnen der zwei Kindergärten und die entsprechenden Kooperationspartner, entwickeln.

Ein erstes Ergebnis ist bereits präsentationsbereit: Das Logo steht dank Jürgen Suer, Inhaber der Agentur DaSuer - eine bunt gewürfelte Gruppe von Menschen aller Generationen, im Hintergrund die Friedenskirche. Das Ergebnis eines fruchtbaren Austauschs zwischen Suer und den beiden Leiterinnen.

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