Stadt reagiert mit zwei Maßnahmen auf Vandalismus rund um den Auenpark Selm

Vandalismus

Es häuft sich, dass bisher Unbekannte eine Spur der Zerstörung im Bereich Campus und Auenpark hinterlassen. Sie Stadt Selm reagiert jetzt mit gleich zwei Maßnahmen darauf.

Selm

, 03.08.2021, 11:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kuppel im Auenpark - hier bei der Eröffnung - gehört zu den Anziehungspunkten für Besucher. Und offenbar auch für Randalierer. Die Stadt reagiert mit zwei Maßnahmen, um gegen Vandalismus vorzugehen.

Die Kuppel im Auenpark - hier bei der Eröffnung - gehört zu den Anziehungspunkten für Besucher. Und offenbar auch für Randalierer. Die Stadt reagiert mit zwei Maßnahmen, um gegen Vandalismus vorzugehen. © Jura Weitzel (Archiv)

Die Stadt Selm reagiert auf die vermehrten Vandalismusfälle in den vergangenen Tagen. „In der vergangenen Woche wurde die Leuchte der Kuppel im Auenpark zerstört. Wir sehen wiederholte Schmierereien an der Zweifachturnhalle oder am Skatepark. Zudem gibt es nicht nur am Wochenende eine deutliche Vermüllung im Auenpark. Dafür fehlen mir fast die Worte. Ich finde es traurig und beschämend, wie mit dem Eigentum aller Selmer Bürgerinnen und Bürger umgegangen wird“, sagt Bürgermeister Thomas Orlowski.

Belohnung und externer Sicherheitsdienst

Der Auenpark sei ein Anziehungspunkt für viele Gäste – auch von außerhalb. „Leider wissen nicht alle das Angebot zu schätzen und zu respektieren. Wir hoffen durch die Videoauswertungen die Täter zu ermitteln, die zum Beispiel für die Schmierereien oder die zerstörte Lampe verantwortlich sind. Parallel setzen wir eine Belohnung von 500 Euro für sachdienliche Hinweise zur Ermittlung der Täter aus“, erklärt der Bürgermeister.

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Wer Hinweise hat, könne sich an die Stadtverwaltung oder die Polizei wenden.

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Und noch etwas kündigt der Bürgermeister an. Über die Belohnung hinaus werde die Stadt einen externen Sicherheitsdienst für die Bewachung des Auenparks und des Campus engagieren. „Leider müssen wir dies tun, um das Eigentum aller Selmer Bürgerinnen und Bürger zu schützen“, sagt Thomas Orlowski.

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