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Stadt trennt sich wegen „gravierender Vorkommnisse“ von Tagespflegeperson

Tageseltern

Es hört sich nach einem drastischen Schritt an: Die Stadt Selm beendet zum Ende des Monats die Zusammenarbeit mit einer „Tagespflegeperson“. Der Grund: „gravierende Vorkommnisse.“

Selm

, 27.03.2019 / Lesedauer: 2 min

Die Infos von der Stadt bleiben relativ vage. Ja, erklärt Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage der Redaktion: „Die Stadt Selm wird die Zusammenarbeit mit einer Tagespflegeperson zum 31. März 2019 beenden.“ Ob es sich dabei um eine Tagesmutter oder einen Tagesvater handelt - in Selm arbeiten 43 weibliche und eine männliche Tagespflegeperson - sagt er nicht. Auch nicht, wie viele Kinder von der „Person“ betreut wurden. Das könne er aus Datenschutzgründen nicht sagen, erklärt der Stadtsprecher.

„Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört“

Konkrete Gründe gibt es deshalb auch nicht an. Es habe aber „gravierende Vorkommnisse“ gegeben, „die das Vertrauensverhältnis der Stadt in die Tagespflegeperson nachhaltig gestört haben.“ Malte Woesmann räumt allerdings ein, dass diese Vorkommnisse nicht den pädagogischen Bereich betreffen.

Die betroffenen Eltern seien bereits zu Beginn der Woche über die Trennung informiert worden. „Vorab sind bereits Alternativen für die Kinderbetreuung gesucht worden. Nicht alle Eltern haben weiteren Betreuungsbedarf angemeldet. Dort, wo dieser weiterhin besteht, wird angeboten, übergangslose Lösungen, unter anderem bei anderen Tagespflegepersonen oder in Kindertageseinrichtungen, zu finden“, erklärt Malte Woesmann weiter.

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