Stadt verteilt Schecks an Schulen und Vereine

Energiesparen

SELM Die Energiejäger der Realschule Vanessa, Martin, Julian und Micha können stolz sein. Dank auch ihrer Mithilfe wurde an der Realschule im letzten Jahr wieder viel Energie eingespart und einen Teil der eingesparten Kosten reicht die Stadt an Schulen und Sportvereine weiter.

von Von Theo Wolters

, 28.05.2009, 16:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gestern nahmen die Energiejäger der Realschule sowie Vertreter weiterer Schulen und Sportvereine ihre Urkunden entgegen. 4000 Euro für RealschuleDas Geld wird überwiesen. Allein die Realschule darf sich über fast 4000 Euro freuen. Es sind manchmal nur kleine Maßnahmen, die für Einsparungen sorgen. So schauen die Energiejäger nach, ob das Licht ausgeschaltet ist und die Fenster in den Wintermonaten nicht ständig geöffnet sind.

Zum 1. November 2006 startete das Projekt "Energiesparen macht Schule". An dem Projekt nehmen alle städtischen Schulen auf freiwilliger Basis teil. Ziel ist es, durch die Beeinflussung des Nutzerverhaltens den Energie- und Wasserverbrauch sowie die hierdurch verursachten Kosten nachhaltig zu senken.  CO2-Emissionen gesenkt Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. Ergänzend werden kleine Investitionsmaßnahmen durchgeführt. Das Referenzjahr für die Berechnung der Einsparungen ist das Jahr 2005. Mit der Durchführung der Aktion wurde das e&u energiebüro beauftragt.

Nach dem Erfolg an den Schulen wurde das Projekt im letzten Jahr auf Turnhallen, die Verwaltungsstellen, das Jugendzentrum und den Kindergarten Mittendrin übertragen. Und auch an diesen Gebäuden wurden im letzten Jahr deutliche Einsparungen erzielt. Wurde bei den Schulen rund 36000 Euro an Kosten eingespart, so waren es bei den anderen Gebäuden rund 23000 Euro. So konnten auch die Co2-Emissionen an Schulen um 108, an Gebäuden um 68 Tonnen gesenkt werden. Dies entspricht einer Aufforstung von 105 Fußballfeldern.Projekt soll erweitert werden

Bürgermeister Jörg Hußmann verteilte gern die Urkunden und bedankte sich bei allen, die an den Schulen zu diesem Erfolg beigetragen haben. "Wir haben mit professioneller Unterstützung das Nutzungsverhalten positiv beeinflusst." Aufgrund des Erfolgs wolle man das Projekt so auch auf die Feuerwehrgerätehäuser, das Bürgerhaus, den Baubetriebshof und die Burg Botzlar übertragen.

Von dem eingesparten Energiekosten kommen den Schulen 35 Prozent zugute. 25 Prozent werden für die Projektkosten genommen, 40 Prozent erhält die Kämmerin.

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