Stadt will Gespräch mit Strandweg-Anwohnern suchen

Streit um Wasseranschlüsse

Müssen sie nun bald einen Bußgeldbescheid befürchten? Ein Gericht hat entschieden, dass die fünf Anwohner des Strandweges, die noch nicht an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen sind, das bald tun müssen. Falls nicht, könnte die Stadt Strafen verhängen. Ob sie diesen Schritt gehen wird, dazu hat sie sich jetzt geäußert.

SELM

07.04.2015, 17:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dürfen sich die Anwohner vom Ternscher See weiter über den eigenen Brunnen versorgen? Dazu gab es am Mittwoch ein Urteil.

Dürfen sich die Anwohner vom Ternscher See weiter über den eigenen Brunnen versorgen? Dazu gab es am Mittwoch ein Urteil.

Es sei nicht im Interesse der Stadt, schon kurzfristig mit der Keule zu kommen: Mit einem Bußgeld müssten die fünf Anwohner des Strandweges zurzeit vorerst nicht rechnen. „Wir möchten mit den Anliegern ins Gespräch kommen und eine einvernehmliche Lösung finden“, teilte Bürgermeister Mario Löhr stattdessen mit.

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Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte am Mittwoch, 1. April, klargestellt, dass die Häuser ans Trinkwassernetz angeschlossen werden müssen. Bislang versorgten sich diese Anwohner über Trinkwasserbrunnen selbst.

Bescheid vom Juli 2012

Den Anwohnern sei im Juli 2012 vor der Sanierung des Strandweges der entsprechende Bescheid zum Anschlusszwang zugeschickt worden, hieß es seitens der Stadt.

Wann die Gespräche stattfinden sollen, ist nun Sache der Stadtverwaltung. 

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