Stadtvillen am Cappenberger Wald: Neue Wohnungen sind begehrt

rnWohnen in Cappenberg

Zwei Mehrfamilienhäuser entstehen in prominenter Lage. Dass Wohnungen in Cappenberg gefragt sind, ahnten die Bauherren. Über die Resonanz, die sie jetzt erleben, wundern sie sich aber doch.

Cappenberg

, 25.08.2020, 13:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Zeitplan ist sportlich: Startschuss im Juli 2020, Einzug ab April 2021. Die Bauarbeiten für die beiden Stadtvillen, die an der Borker Straße in Cappenberg entstehen, müssen dafür zügig voranschreiten. Das tun sie bislang auch.

Die beiden Bodenplatten auf dem Grundstück der ehemaligen Waldschmiede Aschoff sind gegossen. Wo die weißen Rechtecke liegen, befand sich 130 Jahre lang die Gaststätte Aschoff: ursprünglich eine Schmiede, die Ende des 19. Jahrhunderts damit begann, ihren Kunden die Wartezeit mit kühlen Getränken zu versüßen. Irgendwann kamen die Menschen nur noch, um zu trinken, zu essen und zu feiern - bis 2005. Jetzt schlägt die Volksbank Selm-Bork Altlünen ein Neues Kapitel auf.

So sah das Grundstück noch vor drei Wochen aus.

So sah das Grundstück noch vor drei Wochen aus. © Günther Goldstein

Auf dem Grundstück zwischen der Jungendstilvilla Janssen und den zwei anderen 100 Jahre alten Villen von einstigen Bergbaubossen entstehen zwei moderne Stadtvillen mit je acht Wohnungen: architektonische Zwillinge mit zwei Vollgeschossen, Staffelgeschoss und Walmdach.

Ein Gebäude - das rechte von der Borker Straße aus betrachtet - baut und vermietet das Geldinstitut in Eigenregie. Das zweite errichtet ein privater Investor. „Wir bauen parallel und können so Synergien nutzen“, sagt Volksbank-Vorstand Thomas Krotki. Das habe so bei den Fundamenten begonnen und gehe jetzt auch so weiter.

26 Bewerbungen für acht Wohnungen schon jetzt

Die Vermarktung der Wohnungen hat noch gar nicht begonnen. Die Werbung dafür auch noch nicht. Dennoch: „Kaum war bekannt geworden, dass wir in Cappenberg bauen werden, da hatten sich schon die ersten bei uns gemeldet“, sagt Krotki. Für die acht Wohnungen im Haus der Volksbank würden bereits 26 Bewerbungen vorliegen - und das war schon so, als die Bodenplatte noch gar nicht gegossen war. „Das hatte ich so nicht erwartet“, sagt der Volksbank-Vorstand: ein Indikator dafür, wie begehrt moderne Wohnungen auf Cappenberg sind.

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Möglicherweise würden noch einige abspringen, die bis zum zweiten Quartal 2021 etwas anders finden würden, meint Krotki. Gleichzeitig werden sich aber andere erst dann melden, wenn die Häuser auch schon richtig zu sehen sein werden. Unterm Strich ist davon auszugehen, dass die Nachfrage deutlich größer sein wird als das Angebot. Wie dann entscheiden? Das sei noch offen, sagt Krotki. Vielleicht per Losverfahren. Die Vermarktung erfolge drei bis vier Monate vor der Fertigstellung. Je nachdem, wie streng der Winter wird, also voraussichtlich im Januar oder Februar.

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