Störche in Selm gesichtet: Die ersten Zugvögel landen in Bork an der Lippeaue

rnZugvögel

Die ersten Störche sind zurück aus ihrem Winterquartier und zwischen Bork und Waltrop gesichtet worden. Die Tiere haben eine Tausende Kilometer lange Reise hinter sich.

Bork

, 20.02.2020, 16:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

In den nassen Wiesen an der Lippe im Bereich der Waltroper Straße sind seit einigen Tagen immer mehr Großvögel zu beobachten.

Dazu gehört auch ein Storchenpaar, das vermutlich im Umfeld seinen Brutplatz hat, vielleicht kommt es aus den Lüner Lippeauen am Segelflugplatz, wo im letzten Jahr erstmals ein Storchenpaar zwei Junge großgezogen hatte.

Die anderen Vögel sind Silberreiher und verschiedene Gänse. Die Störche haben wohl, verursacht durch die anhaltende warme Strömung aus Afrika, den Weg in den Norden früher angetreten. Die teilweise unter Wasser stehenden Wiesen dürften schon jetzt ausreichend Nahrung für die Vogelarten bieten.

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Zum Herbst verlassen die meisten Störche in Mitteleuropa ihre Brutgebiete und ziehen in die Überwinterungsgebiete, die zwischen Zentral- und bis nach Südafrika reichen.

Wie der Nabu erklärt, sind die Tiere „wahre Vielflieger“: „In den zwei bis vier Zugmonaten legen sie im Durchschnitt 150 bis 300 Kilometer pro Tag zurück“, schreibt der Nabu über die Zugvögel.

Nicht nur in Selm lassen sich die Störche blicken, in den Steverauen in Olfen sind die Tiere in den warmen Monaten quasi Dauergäste. Ungestört vom Menschen können sie dort ihre Nester bauen und den nachwuchs ausbrüten.

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