Strahlende SelBar feierte offizielle Wiedereröffnung

SELM Die strahlenden Gesichter der SelBar-Teammitglieder waren nicht zu übersehen, bei der offiziellen Wiedereröffnung der Lounge in den Räumlichkeiten der Burg Botzlar. Mit vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden, Kreativität, Mühe und Liebe zum Detail hatten die Jugendlichen die neuen Räume hergerichtet, nachdem sie das Lokal an der Friedenskirche aufgeben mussten. Und es hat sich gelohnt.

von Von Heidi Tripp

, 22.06.2008, 17:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Team der SelBar.

Das Team der SelBar.

Die Junggastronomen empfingen ihre zahlreichen Gäste mit einer kunstvoll dekorierten Sektpyramide, einem Büfett und einer Grillstation im Biergarten. Leider wollte die Sonne nicht so strahlen, wie die Teammitglieder, deshalb musste sich der Bürgermeister in seiner Rede recht kurz fassen.

Er befürwortete den Entschluss mit der SelBar in die Burg Botzlar gezogen zu sein, denn so sei es vor der ersten Eröffnung an der Friedenskirche einmal angedacht gewesen. „Trotz der widrigen Umstände, hat sich die SelBar nicht totgelaufen, sondern ihr habt ihr die Stange gehalten. Ich verspreche mir perspektivisch eine Menge von dem neuen Standort und wünsche euch und der SelBar alles Gute“, sagte Jörg Hußmann, bei einsetzendem Regen.

Beigeordnete dankte den Jugendlichen

Die Beigeordnete Sylvia Engemann dankte den Jugendlichen für ihr Engagement und warb noch einmal für eine Mitgliedschaft im Förderverein der SelBar. Der Dank der Jugendlichen für die Unterstützung in den neuen Räumlichkeiten wurde durch Lisa Simmberg ausgesprochen. Für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgte der Gitarrist und Sänger Dominik Schwarzer.

Etwa 20 bis 25 Jugendliche engagieren sich in der SelBar, sie sorgen nicht nur für den reibungslosen Ablauf im Tagesgeschäft, sondern organisieren alles eigenverantwortlich. „Es macht einfach Spaß und man hat die Möglichkeit eigene Ideen zu verwirklichen“, meint Toni Nguyen, der für die Jugendlichen eine Fahrt nach London organisierte.

Neue Räumlichkeiten sind gut angenommen worden

Jemand der eigentlich nur beim Renovieren helfen wollte ist Philipp Hermann, jetzt ist er Tresenkraft und Mittelsmann zwischen SelBar und FoKuS. „Die neuen Räumlichkeiten sind gut angenommen worden, viele alte Leute sind mitgezogen und eine Menge neuer Leute sind dazu gekommen“, erklärt der 18-Jährige, der sich fest vorgenommen hat den Biergarten und den Eingangsbereich noch attraktiver zu gestalten.

Dies biete sich an, da der Aussenbereich durch den Standortwechsel deutlich gewonnen hätte. Doch bereits jetzt kann man prima in der Hängematte relaxen oder sich die EM-Spiele der Nationalelf anschauen. Die SelBar ist geöffnet: SO bis DO von 15 bis 22 Uhr und an FR+SA von 15 Uhr bis 2.30 Uhr.

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