Südmexiko im Eiltempo

SELM/MEXIKO Das Praktikum bei der Firma Hella in Mexiko hat der Borker Johannes Heitmann Mitte Dezember beendet. Bevor er sein Studium in Costa Rica aufnimmt, ist er durch Mittelamerika gereist.

von Von Theo Wolters

, 23.01.2008, 18:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Johannes Heitmann (r.) und Michael Beinert am Strand von Tulum (Mexiko).

Johannes Heitmann (r.) und Michael Beinert am Strand von Tulum (Mexiko).

Mit dabei Michael Beinert. Die beiden kennen sich bereits seit der Realschulzeit in Selm. Fünf Wochen reisten sie gemeinsam durch Mittelamerika

Die Reise haben sie im hektischen Mexiko Stadt begonnen. Es hat Michael Beinert schockiert, dass sie quer durch die Stadt vom Flughafen bis zur Wohnung von Johannes Heitmann mehr als zwei Stunden gebraucht haben. "In den ersten zehn Tagen der Reise blieb uns nicht viel Zeit zum Entspannen, da wir zu Weihnachten in Honduras sein wollten", so Johannes Heitmann. Also haben die beiden den Süden Mexikos im Eiltempo durchreist und etwas Zeit in Guatemala verbracht.

Bunte Märkte, Mayadörfer und Vulkane

"Guatemala mit seinen bunten Märkten, den Mayadörfern und den unzähligen Vulkanen hat uns sehr beeindruckt. Das Leben war für uns sehr günstig, sodass wir teilweise mit weniger als acht Euro am Tag ausgekommen sind", schreibt der Borker.

In Honduras haben sie die Maya-Ruinen in Copan besucht und sind in eine vergangene Welt abgetaucht. "Die Ruinen liegen am Rand des Urwalds. Wir konnten eine Vielzahl von Vögeln, Papageien und Echsen beobachten."

Heiligabend haben Johannes und Michael im Hogar San Rafael, einem Kinderdorf in den Bergen von Honduras verbracht. "Zuerst gab es eine Messe, die am Ende von ungeduldigen Kindern unterbrochen wurde. Auf die Piñata, eine mit Bonbons gefüllte Pappfigur hatten sich alle Kinder gefreut."

Tanz in den ersten Weihnachtstag 

Dieses Mal war es ein Weihnachtsmann der von den Kindern der Reihe nach mit Schlägen eines Stockes malträtiert wurde.

Als dann die Bonbons aus dem Inneren heraus kamen gab es wie immer ein großes Durcheinander. Anschließend haben die beiden Deutschen mit ein paar Mitarbeitern tanzend die Nacht durchgemacht und am ersten Weihnachtstag den Sonnenaufgang genossen.

Danach ging es weiter Richtung Belize, einem in Europa oft unbekannten Land. "Es ist so klein und so wenig bevölkert, dass man kaum Menschen auf den Straßen sieht. Das Landesmotto lautet "go slow" und wird von den Einheimischen auch so praktiziert."

Von Kokosnüssen ernährt

Es könne vorkommen, dass man im Supermarkt mal ein paar Minuten warten müsse, da der Verkäufer noch in Ruhe sein Bier austrinken wolle, bevor er anfängt zu kassieren. "Kein Wunder also das wir Silvester verschlafen haben und uns viel zu oft von Kokosnüssen ernährt haben."

Wieder in Mexiko-Stadt angekommen, genossen die beiden die letzten Tage in Tulum an der Karibikküste am weißem Sandstrand unter Palmen und im türkis-blauen Meer. Während Michael Beinert dann zurück nach Deutschland flog und in Dortmund sein Studium fortsetzt, flog Johannes Heitmann nach Costa Rica, wo Anfang Februar sein Studium beginnt.

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