Tag der offenen Klassentüren an der Grundschule "Auf den Äckern"

BORK In der Grundschule "Auf den Äckern" standen am Freitag für Besucher alle Klassentüren offen: An diesem Tag durften nicht nur die Schüler, sondern auch ausnahmsweise ihre Eltern am Unterricht teilnehmen.

von Von Stefanie Brüning

, 26.10.2008, 16:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Viele 'neue' Eltern möchten sehen, was sie erwartet, und 'alte' Eltern können schauen, was ihre Kinder hier machen", erklärt Rektorin Cäcilia Halfmann. Aber dabei sollen sie bitte auch genau so leise sein wie die Schüler: "Beim letzten Mal haben sich die Kinder schon beschwert, dass ihre Eltern zu laut sind", erinnert sich Rektorin Cäcilia Halfmann schmunzelnd.Unterricht verlief weitgend nach Plan

Der Unterricht lief weitestgehend nach Plan. In der Klasse 4b wurden an diesem Tag im Kunstunterricht Bildkopien bunt im Hundertwasser-Stil bemalt, während im gegenüberliegenden Klassenraum die Schüler der Klasse 1b im Musikunterricht ein Lied zum Alphabet sangen.

In der Übermittagsbetreuung ging es ruhiger zu: Dort konnten die Schüler im Ruheraum entspannen, oder sich verschiedene Handarbeitstechniken zeigen lassen. "Wir haben beim letzen Mal Pompons gemacht, und heute weben wir," so Martina Wiesmann, die an diesem Tag zusammen mit Roswitha Ayhan die Schüler betreute. Auch die Bücherei der Grundschule "Auf den Äckern" hatte geöffnet: Dorthin kommen die Lehrer mit ihren Klassen einmal im Monat, damit sich aller Schüler ein Buch ausleihen können.

Leselust der Kinder soll gefördert werden

"Damit möchten wir die Leselust fördern", so Leiterin Sabine Kuhn, die mit elf weiteren Müttern die Ausleihe betreut und den kleinen Lesern Buchtipps gibt. Das Angebot, zu dem auch Hör- und Sachbücher zählen, wird von den Schülern gut angenommen: "Wir haben jetzt auch zusätzlich jeden Donnerstag eine Schnellausleihe eingerichtet", so Kuhn.

Appetitlich wurde es für die Klasse 2a: Dort beschäftigten sich die Schüler mit verschiedenen Gemüse- und Obstsorten. Auf Fragen wie: "Wie sieht Sellerie aus?" wusste Klassenlehrerin Christa Sinkowicz Antworten.

Neben vielen Müttern und Vätern nutzen auch so manche Großeltern am Tag der offenen Tür die Gelegenheit, ihren (Enkel-)Kindern von der letzten Bank aus über die Schulter zu schauen. "Es ist ein laufendes Kommen und Gehen", war Rektorin Cäcilia Halfmann mit der großen Resonanz sehr zufrieden. 

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