Takko Fashion verhindert Pleite - Wie geht es der Filiale in Selm?

Einzelhandel

Der Textildiscounter Takko hat finanzielle Hilfen erhalten und bewahrt sich so vor der coronabedingten Pleite. Was bedeutet das für die Selmer Filiale?

Selm

, 20.03.2021, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Takko-Filiale in Selm kann bestehen bleiben.

Die Takko-Filiale in Selm kann bestehen bleiben. © dpa

Die Corona-Pandemie trifft nicht nur den kleinen Einzelhandel - auch größere Unternehmen haben mit den Konsequenzen fehlender Einnahmen zu kämpfen. So auch der Textildiscounter Takko. Das Unternehmen hat die Pleite durch Corona knapp verhindert und kann sich mit einem Überbrückungskredit die Zukunft sichern. Sprich: Mit einem Darlehen, das über kurzzeitige finanzielle Engpässe hinweg hilft.

Für die Beschäftigten der Selmer Filiale bedeutet das: aufatmen und weitermachen. Denn dank der - wenn auch immer noch eingeschränkten - Öffnung des Einzelhandels am 8. März kann das Geschäft auch wieder Kundinnen und Kunden in der Filiale empfangen. „Wir sind sehr gut ins Geschäft gestartet - unsere Kolleginnen und Kollegen sind super motiviert und freuen sich, wieder für unsere Kunden da sein zu können“, sagt Pressesprecherin Katharina Kroh.

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Zukunft des Unternehmens gesichert

Die Wiedereröffnung der Filialen in Zusammenhang mit einer guten Kundennachfrage decke den Finanzierungsbedarf des Unternehmens und sichere so die Zukunft des Textildiscounters, so Kroh.

Aktuell habe das Unternehmen überall wo möglich die Filialen für die Kunden geöffnet. Takko wolle auch andere Geschäfte unterstützen: „Wir setzen uns für eine nachhaltige Öffnungsstrategie für den Einzelhandel ein.“

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