Im März wurde der Selmer Schlachthof Prott geschlossen.
Im März wurde der Selmer Schlachthof Prott geschlossen. © Goldstein
Schächtungsvorwürfe

Tierschützer zu Selmer Schlachthof: „Sowas Erschütterndes noch nie gesehen“

Tierschützer haben einen Schlachtbetrieb aus Selm angezeigt und Videomaterial aufgenommen, das zahlreiche Schächtungen zeigt. Auch unsere Redaktion hatte Einsicht. Das Material ist verstörend.

Ein ausgewachsenes Rind hängt kopfüber in der Luft, pendelt von links nach rechts, die Augen sind weit aufgerissen. Es stößt einen Schrei aus, der durch Mark und Bein geht. Ein Muhen, das die Todesangst des Tieres widerspiegelt. Es kann nicht fliehen, nur kopfüber durch die Luft pendeln. Wenig später setzt ein Mitarbeiter des Schlachtbetriebs ein Messer an, das Blut spritzt nur so. Das Tier blutet, es blutet bei lebendigem Leib aus. Man hört es röcheln. Bis die Bewegungen weniger werden.

Bolzenschuss kam erst nach dem Tod zum Einsatz

Tierschutzverein sieht Profitgier, keinen religiösen Hintergrund

Schlachtbetrieb ist bis auf weiteres geschlossen

Vorwürfe auch gegen den Kreis Unna

Kreis hatte schon in der Vergangenheit Verdacht gehabt

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Ich bin neugierig. Auf Menschen und ihre Geschichten. Deshalb bin ich Journalistin geworden und habe zuvor Kulturwissenschaften, Journalistik und Soziologie studiert. Ich selbst bin Exil-Sauerländerin, Dortmund-Wohnerin und Münsterland-Kennenlernerin.
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