Sandra Kiwall hat den Kiosk an der Hauptstraße in Bork seit 2013 geführt. Sie hatte damit die Fußstapfen ihrer Eltern betreten. Jetzt hat sie den Kiosk übergeben. Schweren Herzens, wie sie sagt.
Sandra Kiwall hat den Kiosk an der Hauptstraße in Bork seit 2013 geführt. Sie hatte damit die Fußstapfen ihrer Eltern betreten. Jetzt hat sie den Kiosk übergeben. Schweren Herzens, wie sie sagt. © Thomas Aschwer (Archiv)
Trinkhalle in Bork

Trinkhalle in Bork: Neueröffnung ist gleichzeitig das Ende einer Ära

Es klingt erstmal nicht nach einer weltbewegenden Nachricht: Die Trinkhalle an der Hauptstraße in Bork hat neue Betreiber. Aber was dahinter steckt, bedeutet das Ende einer Ära.

Mehr als 40 Jahre lang hatten die Eltern von Sandra Kiwall den Kiosk an der Hauptstraße geführt, ehe sie in 2009 abgaben. Vier Jahre und zwei externe Pachtverhältnisse später übernahm Sandra Kiwall das Geschäft, das ihre Familie aufgebaut hatte. Seit dieser Übernahme im Jahr 2013 hat sich die Trinkhalle oder auch das Kläppchen zu einem Treffpunkt im Ortskern entwickelt. Auch dank Sandra Kiwall. Nette Gespräche am Fenster oder im Laden: Alltag in Bork. Normal. Schützenkompanien feierten regelmäßig am Kiosk. Radler machten auf der Römer-Lippe-Route, die durch Bork führt, Halt. Und Generationen von Kindern haben sich ihre „süßen Tüten“ für Pfennig-, später für Centbeträge gekauft.

Auf Abschiedsfeier wegen Corona verzichtet

Sandra Kiwall: Nette Kontakte werden mir fehlen

Über den Autor
Redakteur
Ich finde meine Themen auf der Straße und bin deshalb gerne unterwegs.
Zur Autorenseite

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.