Verein Wikult hat neue Kreiselkunst vorgestellt

Auf Jubiläumsfeier

Edelstahlringe mit einem Durchmesser von fünf Metern greifen ineinander und bilden so einen luftigen Ball, der klare Konturen hat und dennoch offen ist für Neues. Die mehr als 120 Gäste der Jubiläumsfeier anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Wirtschafts- und Kulturfördervereins Selm erfuhren, wie die neue Kreiselkunst aussehen soll.

SELM

, 10.09.2017, 20:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

Künstler Alfred Gockel hat am Samstagabend das Geheimnis gelüftet, wie die Plastik aussieht, die ab Sommer 2018 den Kreisverkehr Ludgeristraße / Kreisstraße / Sandforter Weg schmücken wird.

Gegen 22 Uhr erfuhren die Feier-Gäste in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, was die glänzenden Ringe darstellen sollen.

Christoph Tiemann als Garant für glänzenden Abend

Zuvor erlebten die Besucher einen „glänzenden Abend“, wie Wikult-Vorsitzender Helmut Jahnke es gleich zu Beginn des Programms um 19 Uhr versprochen hatte: keine langen Festreden, sondern ein unterhaltsamer Rück- und Ausblick mit viel Musik und Gesprächen.

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So feierte Wikult das 25-jährige Bestehen

Mehr als 120 Gäste kamen zur Jubiläumsfeier anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Wirtschafts- und Kulturfördervereins Selm. Hier gibt es die Fotos des Abends.
10.09.2017
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Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik seinen 25. Geburtstag gefeiert. Dabei gab es eine Ãœberraschung: einen ersten Blick auf das neue Kunstwerk, das ab 2018 den Kreisverkehr Ludgeristraße/Kreisstraße zieren wird.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik seinen 25. Geburtstag gefeiert. Dabei gab es eine Ãœberraschung: einen ersten Blick auf das neue Kunstwerk, das ab 2018 den Kreisverkehr Ludgeristraße/Kreisstraße zieren wird.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik seinen 25. Geburtstag gefeiert. Dabei gab es eine Ãœberraschung: einen ersten Blick auf das neue Kunstwerk, das ab 2018 den Kreisverkehr Ludgeristraße/Kreisstraße zieren wird.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik seinen 25. Geburtstag gefeiert. Dabei gab es eine Ãœberraschung: einen ersten Blick auf das neue Kunstwerk, das ab 2018 den Kreisverkehr Ludgeristraße/Kreisstraße zieren wird.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Wirtschafts- und Kulturförderverein Selm hat in der alten Lohnhalle der Zeche Hermann, heute Sitz des Unternehmens Interhydraulik, seinen 25. Geburtstag gefeiert.© Foto: Sylvia vom Hofe
Schlagworte Selm

Garant dafür, dass das eingehalten wurde, war der Mann, der launig durch den Abend führte: Kabarettist Christoph Tiemann, selbst Selmer Junge und aktueller Wikult-Preisträger.

Ein Satz, den Tiemann geprägt hat, ist inzwischen eine Art Markenzeichen geworden für die Stadt: „Selm ist die ständige Vertretung des Ruhrgebiets im Münsterland.“ So habe er im August in Berlin seine Stadt vorgestellt, als er den Förderbescheid über den Breitbandausbau für Bork abgeholt hatte, der inzwischen im vollen Gange ist, sagte Bürgermeister Mario Löhr.

Revue über Badehosen

Dass die Selmer wissen, wie sich feiern lässt, hat Tradition, wie Margot Berten zeigte, die aus Rita Weißenberg „Uns wurde nichts geschenkt“ las: Erinnerungen an Selm-Beifang im frühen 20. Jahrhundert, als die 1909 eröffnete und 1926 wieder geschlossene Zeche Hermann für einen großen Entwicklungsschub sorgte.

Damals seien Vereine für die Bildung, Förderung und Unterhaltung der Bergleute nur so aus dem Boden geschossen, unter anderem ein Arbeiterschwimmverein. Der hatte eine Revue über die Entwicklung der Badehose auf die Bühne gebracht, die strengen Sittenwächtern kräftig missfiel: „Hier wurde sie verboten, in Lünen war sie ein Riesenerfolg.“

Neue Plastik kostet fast 100.000 Euro

Die kulturelle, aber auch wirtschaftliche Entwicklung auch gegen Widerstände fördern - das ist seit 25 Jahren das Ziel von Wikult. „Die Liste der herausragenden Förderungen geht ins Hundertfache“, sagte Wikult-Gründungsmitglied Heinz Cymontkowski, während er Tuschezeichnungen anfertigte. Das Ziel sei gelungen: „Selm regional sichtbar machen“ – durch überregionale Kulturarbeit, Autobahnbeschilderung, Unternehmerinitiativen, Klassikkonzerte, Jugendkulturförderung – und durch Kunst im öffentlichen Raum.

Dazu zählt die neue, fast 100.000 Euro teure Plastik – sie soll finanziert werden durch Sponsoren und den Verkauf kleiner Modelle – für den Kreisverkehr, die zwar schon fertig ist, aber erst während des Stadtfests 2018 eingeweiht werden soll – passend zur Fertigstellung des ersten Bauabschnitts „Aktive Mitte“ gleich nebenan.

Drei Ringe für drei Ortsteile

„Die drei Ringe symbolisieren unsere drei Ortsteile Selm, Bork und Cappenberg“, sagte Alfred Gockel. Der gebürtige Selmer hatte nach einer Elektriker-Lehre auf der Zeche die Kunsthochschule besucht und eine Karriere als bildender Künstler gemacht. Die „Gelbe Engel“-Skulptur am Kamener Kreuz zählt zu seinen bekanntesten Projekten.

Er wünsche sich eine interaktive Nutzung seiner neuesten Arbeit, so Gockel: Schüler oder andere Gruppen könnten sie zu besonderen Anlässen schmücken oder verändern, eben immer weiterentwickeln: Stillstand, das wissen auch die Wikult-Aktiven, kann Kultur und Wirtschaftsförderung nicht gebrauchen.

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