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VKU will ab 17. Juni wieder Busse über die Kreisstraße schicken - trotz der Bauarbeiten

rnKreisstraße Selm

Verspätungen haben seit fast zwei Jahren die VKU-Busse in Selm. Der Grund: die Kreisstraßenbaustelle. Ab dem 17. Juni sollte alles besser werden. Inzwischen gibt es daran aber Zweifel.

Selm

, 22.05.2019 / Lesedauer: 3 min

An einem langen Kran baumeln die Fensterelemente für die neue Bushaltestelle vor der Overbergschule. Passgenau versenken die Mitarbeiter der Fachfirma sie am Montag, 20. Mai, in den dunkelblauen Rahmen. Die gemeinsame Haltestelle für das Schulzentrum Gymnasium und die Overberg-Grundschule an der Kreisstraße (B 236) ist damit startklar. Nur die Kreisstraße ist es noch nicht.

Überholt: „Bis zum Stadtfest ist die Straße fertig“

„Bis zum Stadtfest ist die Straße fertig.“ Diese Mitteilung der Stadt Selm hatten die Verantwortlichen der Verkehrsgesellschaft des Kreises Unna noch im Ohr, als sie entschieden: „Ab dem 17. Juni, also dem Montag nach dem Stadtfest, fahren wir wieder durch Selm.“ Da wusste VKU-Mann Uwe Greif noch nichts von der neuesten Verschiebung.

Inzwischen ist bekannt: Von freier Fahrt wird dann doch noch nicht die Rede sein können. Bis Mitte Juli wird eine Ampel regeln, wer wann zwischen dem neuen Kreisel an der Alten Zechenbahn und dem Baustellenende in Richtung Bork im Bereich des Netto-Marktes hin und her fahren darf. Bis Anfang August werde es dauern, bis die Straße nach dann rund zweieinhalb Jahren Umbauzeit (geplant waren 18 Monate) wieder durchgehend befahrbar sein wird. So lange will die VKU aber nicht warten.

VKU-Busse wollen dennoch Kreisstraße nutzen

Die VKU-Busse würden ab dem 17. Juni wieder die alte Strecke bedienen, so Greif, - „trotz Baustellenampel“. Dass die Verspätungen dadurch größer würden als zurzeit, wo die Busse einen großen Umweg nehmen und viele Haltestellen gar nicht anfahren können, glaube er nicht. „Zurzeit haben wir ein erhebliches Verspätungsproblem.“ Im August vergangenen Jahres sah die Überlegung noch anders aus.

„Da die B 236 nicht durchgängig bis Bork befahrbar ist, wären zusätzlich zu den bereits eingerichteten Umwegen bei einer Inbetriebnahme weitere Umleitungen und Schleifenfahrten erforderlich, die fahrplantechnisch nicht mehr darstellbar sind“, hatte damals Thomas Wirth, stellvertretender Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, mitgeteilt.

Trotzdem Anlass zum Feiern nicht nur mit Pendlern

Trotz der Unsicherheit, wie die Busfahrer und Busfahrerinnen ab dem 17. Juni ihre Passagiere pünktlich ans Ziel bringen - oder auch nicht. Eines steht für die kreiseigene Verkehrsgesellschaft schon fest: Am Sonntag, 16. Juni, wird gefeiert in Selm: nicht nur das Stadtfest, auf dem sie mit einem eigenen Stand vertreten sein wird. Auch ein Einweihungsfest der neuen Bushaltestelle ist geplant.

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