Vorerst keine Sanierung auf Cappenberger Damm

Straßenschäden auf L810

Der Cappenberger Damm hat schon bessere Zeiten gesehen. Am Rand bricht der Asphalt weg. In der Fahrbahndecke klaffen jede Menge Löcher - gerade da, wo die Fahrspuren sind. Ein Leser fragte uns, wie lange das noch so bleiben soll. Wir hakten bei der Stadtverwaltung nach.

CAPPENBERG

, 29.02.2016, 12:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Cappenberger Damm gleicht einer Buckelpiste. Auch Gerhard Werminghaus aus dem Bauamt sagt, der Zustand sei "desolat". Weil die Straßendecke so beschädigt ist, gilt seit einiger Zeit Tempo 50 auf der Straße zwischen Cappenberg und Südkirchen. Zuständig für die Straße, die L810, ist allerdings das Land NRW. Und das macht auf Anfrage unserer Redaktion zurzeit wenig Hoffnung auf eine Sanierung.

Warum wird die Straße nicht saniert?

Dass der Cappenberger Damm kaputt ist, sei dem Landesbetrieb Straßen.NRW bekannt. „Die L810 steht auf unserer Liste“, sagt Peter Beiske, Sprecher aus der Niederlassung Ruhr. Doch sie sei nicht auf der Liste der Straßen mit Priorität für dieses Jahr gelandet. Bedeutet: Andere Straßen im Zuständigkeitsbereich der Niederlassung, die für Straßen zwischen Duisburg und Hamm zuständig ist, sind noch schlechter oder dringender als der Cappenberger Damm.

Wie viel kostet eine neue Fahrbahndecke?

Jedes Jahr werden Straßen nach Dringlichkeit auf diese Liste gesetzt, erklärt Beiske. So lange, bis rund 12 Millionen Euro, die Straßen.NRW für diese Niederlassung zur Verfügung hat, aufgebraucht sind. Noch könne er nicht sagen, ob der Cappenberger Damm im nächsten Jahr auf der Prioritätenliste landen könnte. 

Der Teil des Cappenberger Dammes ab der Werner Straße / Selmer Landstraße bis kurz vor Südkirchen war im Winter 2013 komplett saniert worden. Die Straße war damals für mehrere Monate gesperrt. Rund 350.000 Euro kostet die neue Fahrbahndecke hier.

 

Lesen Sie jetzt