Ähnlich wie auf dem Foto aus Olfen soll es auch in Bork aussehen. Autos stehen aufgereiht vor der Leinwand und die Menschen warten auf den Beginn des Films. © Thomas Aschwer (A)
Meinung

Wie beim Autokino in Bork: Behaltet die enge Zusammenarbeit bei!

Das Autokino in Bork ist ein Gewinn für alle. Es braucht eine dauerhaft enge Zusammenarbeit mit Stadt und Unternehmen, damit die Selmer Vereine aus der Corona-Krise finden, meint unser Autor.

Wie Städte und Unternehmen, wurden auch Sportvereine hart von den Folgen der Corona-Pandemie getroffen. Unzählige Spieltage, Sommerturniere und Feste mussten abgesagt werden. Keine verkauften Eintrittskarten, Bratwürste oder Getränke. Die Kassen sind fast leer, Einnahmen der Vereine aus den letzten Monaten tendieren gen Null – so wie bei den Fußballern des PSV Bork. Dass die PSV-Fußballabteilung nun gemeinsam mit der Stadt und dem Unternehmen Westenergie an zwei Tagen ein Autokino organisiert und von den Einnahmen profitiert, ist ein Segen. Vor allem für die Sportlerinnen und Sportler, aber nicht nur.

Veranstaltungen wie diese zeigen, wie die Stadt, Unternehmen und Vereine das kulturelle Leben wieder aufleben lassen können. Gleichzeitig füllen Vereine Schritt für Schritt ihre Kassen wieder auf. Zudem tun sie den Menschen in Selm etwas Gutes. Sie schaffen ein Erlebnis in Corona-sicherer Umgebung. Und sind wir mal ehrlich: Solange es noch einigermaßen warm ist, können Filmabende im Auto zu etwas Besonderem werden. Egal ob mit der Partnerin oder dem Partner, Freunden oder der Familie – solange das Popcorn nicht im Fußraum landet.

Man kann die Stadt, die Unternehmen und die Vereine nur dazu auffordern, weiter eng zusammenzuarbeiten. Umso besser, wenn noch mal eine solche Aktion stattfindet. Denn spannende Filme gibt es genug. Und das Phänomen Autokino versinkt nicht mehr in der Vergessenheit.

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