Wocheninzidenzzahlen steigen in NRW - aber nicht überall gilt dieser Trend

Inzidenzzahlen

Die Wocheninzidenzzahlen steigen NRW-weit. Für die heimischen Kreise und Kommunen sieht das zum Teil anders aus. Überraschend anders.

Selm, Lünen, Olfen, Nordkirchen

, 20.03.2021, 10:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Inzidenzwerte ändern sich von Tag zu Tag und kehren auch schon mal innerhalb von 24 Stunden einen Trend um. Was bleibt, ist die Maskenpflicht.

Die Inzidenzwerte ändern sich von Tag zu Tag und kehren auch schon mal innerhalb von 24 Stunden einen Trend um. Was bleibt, ist die Maskenpflicht. © Arndt Brede (Archiv)

Das Landeszentrum Gesundheit NRW gibt täglich die aktuellen Inzidenzwerte heraus. Dabei handelt es sich um die Zahlen der bestätigten Corona-Infektionen der letzten sieben Tage, gemessen auf 100.000 Einwohner. Für Samstag, 20. März, (Stand: 0 Uhr) wirft die Statistik für NRW einen Inzidenzwert von 99,6 aus. 3,2 mehr als am Freitag, 19. März. Die heimischen Kreises und Kommunen folgen diesem Trend aktuell nicht unbedingt. Eine Kommune weist sogar ein besonders abweichendes Ergebnis auf.

Im Kreis Unna ist der Inzidenzwert um 1,0 auf 69,9 gesunken.

Trotz Anstiegs der niedrigste Wert

Der Kreis Coesfeld verzeichnet einen Anstieg um 4,5 auf einen Inzidenzwert von 58,5. Und das, wo doch gerade der Kreis Coesfeld lange sehr niedrige Inzidenzwerte vorweisen konnte. Der Anstieg steht aber im Zusammenhang mit einem Fall in Billerbeck. 21 von 25 Mitarbeitenden eines Heeker Unternehmens, das FFP2-Schutzmasken herstellt, hatten sich mit dem Coronavirus infiziert.

Trotzdem weist der Kreis Coesfeld im gesamten Regierungsbezirk Münster die niedrigsten Inzidenzwerte auf.

Der Kreis Recklinghausen liegt zum Beispiel bei 96,4 (+5,4). Im Kreis Warendorf liegt der Inzidenzwert bei 77,7 (+0,7).

Drastisch ist der Inzidenzwert in Dortmund gesunken. Und zwar um 10,4 auf 82,4.

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