Wohngebiet Nierfeld II: Parken zeitweise erlaubt

Ärger um Regelung

Nachdem die Stadt Selm für das Wohngebiet Nierfeld II Parkverbotszonen ausgerufen hatte, waren viele Anwohner empört: Wohin jetzt mit unseren Autos? Warum wurden wir in die Entscheidung nicht eingebunden? Weshalb ging das alles so plötzlich? Nun hat die Verwaltung ihren Schritt genauer erklärt - und die Regelung etwas angepasst.

BORK

05.07.2017, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frank Stuke, Vera Marquardt und Sabrina Stuke wundern sich über das plötzliche Parkverbot im Baugebiet Nierfeld II.

Frank Stuke, Vera Marquardt und Sabrina Stuke wundern sich über das plötzliche Parkverbot im Baugebiet Nierfeld II.

Die Stadt Selm äußerte sich noch einmal in der Diskussion um die Parksituation im Baugebiet Nierfeld II. Da die Rettungswege häufig zugeparkt waren und auch Müllfahrzeuge und Anwohner nicht mehr durchkamen, habe die Verwaltung schnell handeln müssen.

Leider konnten aufgrund der Dringlichkeit die Anwohner nicht rechtzeitig vorher informiert werden. „Dies war sicherlich ein Fehler von uns, den wir bedauern. Der Verwaltung ist es immer ein Anliegen, Anwohner über Dinge, die sie betreffen, frühzeitig zu informieren“, sagt Bürgermeister Mario Löhr. Er betonte jedoch auch, dass es mehrfach von Anwohnern massive Beschwerden gegeben habe.

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Da Ausweichparkplätze erst nach den Sommerferien fertig werden, wird das Parken nun auf der Kardinal-von-Galen-Straße zeitlich befristet erlaubt. Dort können Autos von 16 bis 7 Uhr geparkt werden. Zwischen 7 und 16 Uhr gilt dort weiterhin Parkverbot.

Nach den Ferien beginnen die Stadtwerke damit, Ausweichparkplätze zu bauen. An der Kardinal-von-Galen-Straße werden die Bordsteine abgesenkt, um das Parken im Seitenbereich zu ermöglichen.

 

Hier die Stellungnahme der Stadt im Wortlaut:

 

 

 

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