Bewirtschafter Christian Berndt steht vor dem Feld des Biohofes Schulze Altcappenberg. Es ist ein guter Tag für die Ernte. © Laura Borowski
Lokale Ernte

Zucchini-Ernte auf Biohof Schulze Altcappenberg hat begonnen

Frisches, biologisch angebautes Gemüse. Das findet man aktuell auf den Feldern rund um den Hof Schulze Altcappenberg in Bork. Die Zucchini hat Saison. Für den Hof bedeutet das eine Menge Arbeit.

Die Zucchini ist nicht nur gesund sondern auch ein sehr vielseitiges Gemüse. Zum Beispiel kann man aus ihr Zoodles, Nudeln aus Zucchini machen. Ein beliebtes Gericht auf vegetarischen oder veganen Speisekarten. Auch Carsten Abenhardt, der Geschäftsführer des Bioguts Hof Schulze Altcappenberg ist der Meinung, dass die Zucchini sehr gut ankommen. Auf den Feldern rund um den Biohof ist es nun das dritte Jahr für die Frucht.

Sie liebt die Sonne

Schon vor sechs Wochen hat die Zucchini-Ernte begonnen. Bewirtschafter Christian Berndt hofft, dass die Pflanze noch bis in den Oktober hinein geerntet werden kann. Abhängig ist dies allerdings von den Witterungsverhältnissen. Zucchini seien wärmeliebende Pflanzen. In diesem Jahr hatte die Zucchini daher einen schlechten Start. „Dieses Jahr waren die Witterungsverhältnisse sehr schwierig. Das hat uns zu schaffen gemacht. Es war sehr kühl und nass“, erzählt Christian Berndt.


Carsten Abenhardt erklärt: „Die Zucchini werden in der Regel nach 45 Tagen zum ersten Mal beerntet.“ Sind sie dann noch zu klein, lässt man sie weiter wachsen. Die optimale Größe der Zucchini liegt bei 14 bis 21 Zentimetern. Die größere Variante darf auch 21 bis 28 Zentimeter werden. Dass keine Lebensmittel verschwendet werden, liegt dem Biogut sehr am Herzen, wie Carsten Abenhardt sagt. Daher wird krummes oder zu großes Erntegut, was sich nicht für den Verkauf im Einzelhandel eignet, an den Lebensmittelhändler Etepetete weiterverkauft und von dort an den Kunden gebracht.

Gutes hat seinen Preis

Auf dem Hof Schulze Altcappenberg wachsen 8000 Pflanzen auf einem Hektar. Das Zucchinifeld erstreckt sich über 13 Hektar, davon werden etwa 4 Hektar täglich geerntet. Das bedeutet auch: Die Erntehelfer beernten täglich rund 32.000 Zucchinipflanzen.

Das besondere an der Zucchini ist für die Bauern ihre lange Erntezeit. Auf den Feldern rund um die Lünerstraße in Bork wächst die Zucchini-Sorte Rhodos. Diese ist leicht und zügig zu beernten. Dadurch, dass das Gewächs satzweise angebaut wird, gibt es drei unterschiedlich Sätze auf dem Feld, also drei unterschiedliche Wachstumsphasen der Pflanze.

Bio bedeutet allerdings auch, dass das Endprodukt im Supermarkt teurer ist als das Nichtbioprodukt. Das hat etwas mit dem Arbeitsaufwand zu tun, der hinter der Produktion steckt, erklärt Berndt. Das Feld um den Hof Schulze Altcappenberg werde nicht nur von Hand geerntet, auch Unkraut werde auf diese Weise entfernt. Der große Arbeits- und Zeitaufwand rechtfertige den Preis, den man für die Bioqualität bezahlen muss, sagt Berndt.

Wer die Lebensmittel, wie die frischen Zucchini vom Hof Schulze Altcappenberg kaufen möchte, kann diese nur im Lebensmitteleinzelhandel oder im Naturkosthandel erstehen.

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