Zum letzten Mal "Mittwochs in Lüdinghausen" 2016

Veranstaltungsreihe

Noch einmal Vollgas, noch einmal Party an der Borg, noch einmal gute Laune bei herrlichem Wetter in Lüdinghausen: Mit der neunten und letzten Veranstaltung endet am Donnerstag ab 19 Uhr „Mittwochs in“. Aber nur für dieses Jahr. Organisator Wilfried Reckers hat bereits Pläne für 2017 - und für Selm sowie Olfen.

LÜDINGHAUSEN/SELM/OLFEN

, 06.09.2016, 16:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zum letzten Mal "Mittwochs in Lüdinghausen" 2016

"Mittwochs in Lüdinghausen" ist bei den Leuten extrem gut angekommen, findet Organisator Wilfried Reckers. Die Pläne für eine Fortsetzung 2017 stehen bereits.

„Die Stadtverwaltung möchte es gerne – und wir haben natürlich auch nichts dagegen“, sagt auf unsere Anfrage Wilfried Reckers. Storksbergers Riesen möchte der Veranstalter noch mal auf der Borgbühne sehen. Auch die Dixie Tramps sollen erneut kommen. „Die sind beim Publikum super angekommen“, sagt Reckers. Richtig gut sei die Stimmung an diesem 10. August gewesen, obwohl das Wetter alles andere als optimal gewesen sei.

Ein Stichwort für den „Werbeblog“: Wilfried Reckers bedankt sich öffentlich für die gute Resonanz im vierten Jahr. Längst habe „Mittwochs in“ eine große Fangemeinde. „Sonst wäre es nicht möglich, dass auch bei Regen so viele Menschen kommen und gute Laune haben. Aber an solchen Tagen merkt man die Unterstützung.“ Für Donnerstag sagen die Meteorologen jedoch richtig gutes Wetter an. Perfekte Voraussetzungen für eine perfekte Abschlussparty. „Ein DJ spielt wie im vergangenen Jahr vor allem House- und Lounge-Musik“, kündigt Wilfried Reckers an.

Reckers will 2017 auch in Selm weitermachen

Die „unkomplizierte Art“ von „Mittwochs in“ komme in Lüdinghausen hervorragend an. Der Veranstalter freut sich darauf, im nächsten Jahr „das erste Jubiläum“ feiern zu können. Am Konzept rütteln will er nicht. Warum auch. Längst hat sich eine ähnliche Veranstaltung auch in Selm etabliert. Auch hier hat Reckers sich mit der Stadtverwaltung auf eine Fortsetzung in 2017 geeinigt.

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„Die Rahmenbedingungen bleiben die gleichen: Als immer dienstags, immer in der Altstadt auf dem ehemaligen Wulfert’s Höfken zwischen Breite Straße und Ludgeristraße.“ Noch unklar ist, wann die Reihe in 2017 startet und an wie vielen Abenden es heißt: „Willkommen bei Selm trifft sich.“

Kein Engagement in Selms Nachbarstadt Werne

In der Nachbarstadt Werne wird es hingegen keine Veranstaltung von Reckers geben. Wilfried Reckers will es nicht unbedingt auf den Punkt bringen, aber die Kritik an ihm nach der Absage einiger Termine ärgert den Veranstalter wohl noch immer. „Man hätte verständnisvoller sein können“, sagt er auf unsere Anfrage. Um direkt einen Punkt zu klären. Es geht ihm nicht um die Stadtverwaltung, „sondern um Kollegen.“ Aus seiner Sicht hätten sie seine Entscheidung akzeptieren können. Das Pubic Viewing auf der Pferdewiese in Lüdinghausen sei für ihn „ein großes Pfund“ gewesen.

Am Ende habe sich der Einsatz ausgezahlt. Veranstalter Reckers hat nach eigener Aussage „schwarze Zahlen“ beim EM-Rudelgucken geschrieben. Der umtriebige Organisator denkt bereits an die nächste Fußball-Weltmeisterschaft. Dann will er erneut ein Public Viewing organisieren. Und auch die gut angenommene Weißbierhütte soll es nach seinem Willen wieder geben.

Die Pläne für den Herbst - und für Olfen:

Während es dafür erst die Grobplanung gibt, soll die Feinplanung für die Reihen in Selm und Lüdinghausen für 2017 bis Mitte Oktober stehen. Dann geht es für ihn eine Woche in die Sonne. Einfach mal ausspannen, einfach mal nichts tun. Bis dahin warten auf Wilfried Reckers aber noch einige Veranstaltungen: Beim Stadtfest in Lüdinghausen vom 16. bis 18. September ist er mit eingebunden. Beim Herbstfest in Selm organisiert er am Samstag, 24. September, eine Oldie-Nacht.

Seinen Hut in den Ring geworfen hat Reckers auch erneut bei der Stadt Olfen. Er würde gerne auch in 2017 die Gastronomie im Freibad betreiben. Ein erstes Gespräch mit der Stadtverwaltung habe es bereits gegeben. Reckers ist natürlich froh, dass die Erkrankung vieler Freibadbesucher „nicht aus unserer Ecke kam. Zum Glück hatten wir nichts damit zu tun.“ 

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