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Zwei Entwarnungen für die erneute Baustelle auf der Kreisstraße zwischen Selm und Bork

rnKreisstraße

Die nächste Baustelle in Selm ist da. Wieder stehen, wie angekündigt, Warnbaken auf der Kreisstraße zwischen Selm und Bork – zwei kleine Entwarnungen kann man jedoch geben.

Selm, Bork

, 21.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Orangene Warnwesten mit gelben Warnbaken und Spurbegrenzungen. Währenddessen der fließende Verkehr bei Tempo 70 und eine Fahrbahn, die sich trotz der vielen Autos und Lkw, in Echtzeit verengt. Dieses Bild bot sich am Dienstagmittag, 21. Mai, auf der Kreisstraße, Höhe Gutenbergstraße, zwischen Selm und Bork.

Die Arbeiter einer Straßensicherungsfirma bauten eine neue Baustelle auf, während die Autos nur so an ihnen vorbeirauschten. Erst am Freitag vergangener Woche waren die leuchtendgelben Baustellenbegrenzungen - die rund 100 Meter weiter Richtung Selm standen – verschwunden.

Wie bereits angekündigt, gibt es hier nun eine erneute Baustelle. Doch anders als die Stadt zunächst am vergangenen Freitag, 17. Mai, mitteilte, kann auf eine Baustellenampel verzichtet werden. Wie berichtet, hieß es in der ersten Mitteilung seitens des Stadtsprechers Malte Woesmann noch: „Die Fußgänger und Radfahrer müssen in diesem Bereich über einen Notweg über die Straße geführt werden. Daher ist die Kreisstraße nur einseitig befahrbar. Eine Baustellenampel wird eingerichtet.“

Auf Baustellenampel kann doch verzichtet werden

Der betreffende Notweg für Fuß- und Radverkehr führt genau um die Rechtskurve aus der Gutenbergstraße auf die Kreisstraße Richtung Bork. Die an dieser Kreuzung breite Kreisstraße ist zwar eingeengt – für Lkw eine echte Herausforderung – kommt jedoch ohne Ampel aus. Der Verkehr in Richtung Bork wird über eine Linksabbiegerspur geleitet.

Zwei Entwarnungen für die erneute Baustelle auf der Kreisstraße zwischen Selm und Bork

Für Lkw ist die eingeengte Straße eine echte Herausforderung. © Wilco Ruhland

Bei der Nachfrage an die Arbeiter, wo denn genau die Baustellenampel hinkommen solle, erklärten diese, dass es gar keine geben würde. Auch muss die Straße nicht auf eine Spur reduziert werden. Malte Woesmann bestätigt am Dienstag, 21. Mai, auf Anfrage der Redaktion: „Bei der Baustelleneinrichtung hat sich herausgestellt, dass auf die Baustellenampel verzichtet werden kann.“

Dass sich solche Pläne vor Ort noch ändern, sei nicht unüblich, erklärt Katrin Frendo, Pressesprecherin des Unternehmens Westnetz – das sich für die Arbeiten verantwortlich zeichnet – auf Anfrage der Redaktion. „Wenn die örtlichen Gegebenheiten das hergeben, ändert sich das manchmal. Die vorhergehende Planung ist immerhin rein theoretisch“, sagt sie.

Zwei Entwarnungen für die erneute Baustelle auf der Kreisstraße zwischen Selm und Bork

Der Notweg für Fußgänger führt von der Gutenbergstraße aus nach rechts Richtung Bork. © Wilco Ruhland

Grund für die erneute Baustelle ist die Sanierung eines beschädigten Stromkabels. Diesen Schaden entdeckten die Arbeiter bei den vorangegangenen Arbeiten. Bei dem Anschluss der Photovoltaikanlage eines angrenzenden Hofes, entdeckte der sogenannte Kabelmesswagen die Beschädigung. Dieser Wagen wird eingesetzt, um zu kontrollieren, ob der Strom nach Anschluss richtig fließt, erklärt Frendo.

Bei dieser Messung fiel die leichte Beschädigung des bereits vorhandenen Stromkabels in der Erde auf, sagt die Westnetz-Sprecherin. Das Stromkabel, das indirekt die Anlieger mit Energie versorgt, habe jedoch bislang nur einen leichten Schaden in der Ummantelung. „Das kann durch alles mögliche passieren, die Witterung, etwaige Erdbewegungen oder auch andere Baustellen“, erklärt Frendo. Wie die Beschädigung in diesem Fall zustande kam, lasse sich jedoch nur spekulieren, sagt sie.

„Rechnen damit, bis zum Wochenende fertig zu sein“

Die Anlieger hätten jedoch noch mit keinen Beeinträchtigungen in Form von Stromausfällen durch die Beschädigung zu tun, sagt Frendo. „Und damit das auch in Zukunft nicht passiert, führen wir diese vorbeugende Maßnahme durch“, sagt sie.

Eine weitere kleinere Entwarnung konnte Katrin Frendo zudem geben. In der Mitteilung der Stadt der vergangenen Woche hieß es noch, dass die Dauer der Maßnahme offen sei, da man nicht genau wisse, wo das Kabel beschädigt ist. „Die Kollegen haben das Gebiet eingegrenzt und müssen den Schaden jetzt nur noch genau lokalisieren“, sagt Frendo, „wir rechnen damit, bis zum Wochenende fertig zu sein.“

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