Ascheberg wartet auf Heimsieg gegen den WSC

Fußball: Bezirksliga

Den Bezirksliga-Fußballern des TuS Aschberg vor dem Duell gegen den Werner SC eine Krise unterzujubeln, würde der bisherigen Leistung nicht gerecht. Dennoch lässt sich mit Blick auf die nackten Zahlen sagen: Die Leistungen waren zuletzt durchwachsen - und der letzte Heimsieg gegen den WSC liegt fünf Jahre zurück.

WERNE/ASCHEBERG

, 14.10.2015, 17:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ascheberg wartet auf Heimsieg gegen den WSC

Im März dieses Jahres haben sich der WSC und der TuS Ascheberg zuletzt gegenübergestanden. Auf diesem Bild verfolgt TuS-Stürmer Hendrik Füchtling Wernes Dominik Giffey. Das Spiel endete 2:2.

Drei Niederlagen kassierte der TuS Ascheberg in den vergangenen fünf Spielen. Ein Sieg und ein Unentschieden komplettieren die Bilanz. Anders sieht es beim WSC aus. Fünf Spiele, zwei Siege, drei Unentschieden. Damit hat sich der Werner SC heimlich, still und leise auf Rang drei vorgeschoben. Und genau darin liegt auch die Brisanz des Duells am Sonntag.

Anpfiff: 15 Uhr, Sportanlage Ascheberg, Nordkirchener Straße 9, 59387 Ascheberg.

Denn die Partie ist das Verfolgerduell der Liga. Der Dritte gastiert beim Vierten. Die bessere Ausgangsposition haben eigentlich die Hausherren um Trainer Holger Möllers. Die Ascheberger waren am vergangenen Wochenende spielfrei, konnten die Ergebnisse der letzten Wochen sacken lassen und sich neu fokussieren. Mit einem Spiel weniger hat die Möllers-Elf nur einen Zähler Rpckstand auf den WSC. Das Team von Kurtulus Öztürk dürfte nach dem 8:1-Erfolg gegen den VfB Lünen jedoch vor Selbstvertrauen strotzen.

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Öztürk selbst betonte zuletzt, wie sehr er sich auf das Spiel in Ascheberg freue. „Das Derby hat für mich absoluten Spitzenspielcharakter“, so der WSC-Coach. Außerdem seien „die Spiele gegen Ascheberg immer qualitativ gute Spiele“, so Öztürk weiter.

Seine Elf hat sich gegen Lünen den angestauten Frust der vergangenen Woche von der Seele geschossen. Allen voran hat Erkan Baslarli gezeigt, dass er vor dem Tor ein ständiger Unruheherd ist. „Dass wir jetzt Anschluss nach oben haben, macht richtig Spaß“, sagte Baslarli im Gespräch mit unserer Redaktion. Dass der VfL Senden gegen den SC Husen-Kurl beim 0:3 zum ersten Mal in dieser Saison Federn gelassen hat, spornt Baslarli und sein Team zusätzlich an.

Doch Ascheberg wird ein unbequemer Gegner werden. Zwei der acht letzten Aufeinandertreffen seit Januar 2010 gewann die die Elf von Holger Möllers. Auch weil der letzte Heimsieg der Ascheberger gegen den WSC knapp fünfeinhalb Jahre zurückliegt (2:0, 1. April 2010), dürften die TuS-Kicker hochmotiviert in das Derby gehen, um die Durststreck zu beenden. 

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