Bei den LippeBaskets findet kein Umbruch statt

Basketball: 2. Regionalliga

Auch wenn noch nicht endgültig entschieden ist, ob die LippeBaskets Werne für die Basketball-Regionalliga oder -Oberliga in der kommenden Saison planen können, steckt Trainer Christoph Henke schon voll drin. Am 28. April wird ein erstes „Tryout“ stattfinden, wo potentielle neue Spieler getestet werden.

WERNE

, 21.04.2017, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei den LippeBaskets findet kein Umbruch statt

Wernes Jan König (r.) wird sich berufsbedingt möglicherweise vornehmlich um die zweite Mannschaft kümmern, die er als Trainer in die Landesliga geführt hat.

„Wir haben das Glück, das der Kader ligaunabhängig zusammenbleibt. Das heißt, dass wir keine externen Spieler haben, die nur wegen der Regionalliga bei uns sind“, sagt Henke und erklärt weiter: „Wenn uns jemand nicht mehr zur Verfügung steht, dann aus beruflichen Gründen.“

So sei es auch mit Zugängen. Zwar mache es die LippeBaskets attraktiver, wenn sie in der 2. Regionalliga bleiben, doch ist dies nicht der wichtigste Punkt für Henke. „Das sind Werner Jungs. Und wir werden auch weiterhin den Fokus auf Spieler halten, die in der Gegend sind“, sagt der LippeBaskets-Coach.

Werne habe nun mal keine Universität zu bieten, die junge Spieler anlockt. Wenn, „dann ziehen diese berufsbedingt hierher und spielen für uns“. Oder andersherum, wie bei Robin Brachhaus und Jan König. Für beide wird es schwierig, in der kommenden Saison jedes Wochenende in der Halle aufzulaufen. „Robin ist bei der Polizei und wird im August auf eine andere Wache verlegt. Und Jan ist in Essen berufstätig. Möglicherweise macht es Sinn, wenn er sich vor allem auf die zweite Mannschaft konzentriert, die er als Trainer in die Landesliga geführt hat“, erklärt Christoph Henke.

Allerdings renne ihm deshalb nicht die Zeit weg, neue Spieler ins Auge zu fassen. Am 28. April wird ein erstes „Tryout“ stattfinden, wo einzelne Spieler getestet werden. Derzeit führe er schon Gespräche mit ein, zwei Spielern – erst im Juni solle der Kader für die neue Saison stehen, so Henke: „Das heißt aber nicht, dass wir im August nicht zuschlagen, falls sich etwas ergibt. Wir sind noch sehr früh dran und fangen jetzt an, einmal in der Woche locker zu trainieren.“

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