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Trotz „Süd“-Sperre glückt die Überraschung

BVB-Heimspiel gegen Wolfsburg

Rosi Maul ist sichtlich stolz auf ihre Tochter Anne. Und das völlig zu Recht, denn die 17-Jährige setzt sich seit vier Jahren ehrenamtlich für Flüchtlinge ein. Gemeinsam mit Evonik und den Ruhr Nachrichten wurde Anne Maul mit dem Besuch des BVB-Heimspiels gegen den VfL Wolfsburg überrascht.

21.02.2017, 09:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz „Süd“-Sperre glückt die Überraschung

Anne (l.) und Sophie Maul sahen das BVB-Spiel gegen Wolfsburg mit Blick auf die leere Südtribüne.

Zum Engagement von Anne Maul zählt einerseits die Unterstützung von Flüchtlingen bei der Vermittlung von Sprachkenntnissen, Hilfe bei Behördenschreiben oder den Hausaufgaben, andererseits aber auch, ihren Mitmenschen ein offenes Ohr zu leihen. 

Zum Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg nahm Anne Maul ihre Zwillingsschwester Sophie mit. Die beiden langjährigen Borussen-Fans aus Fulda, die normalerweise die Schwarzgelben von der Südtribüne aus unterstützen, freuten sich auf das Bundesliga-Spiel, obwohl die „Gelbe Wand“ leer blieb.

Beste Stimmung

Die Mannschaft überzeugte beim 3:0-Sieg in allen Belangen, und so war die Laune bestens. Die mit der gesperrten „Süd“ verbundene schlechtere Stimmung habe man zwar schon bemerkt, „aber die Fans haben das Beste aus der Situation gemacht“, so die Schwestern. Anne Maul bemerkte außerdem: „Auch auf der Nordtribüne war es schön, es war eine neue Erfahrung, das Spiel einmal von hier zu sehen.“

Anne Maul verpasst kein Spiel ihrer Mannschaft, daher war es für sie wichtig, die Borussia im Stadion zu unterstützen – trotz der gesperrten Südtribüne, auf der die beiden Schwestern schon bald wieder den BVB anfeuern werden.

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