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Über "Essen auf Rädern" ins Dortmunder Stadion

BVB-Heimspiel gegen M'gladbach

Wenn Hugo Bremer anderen helfen kann, bereitet ihm das selbst die allergrößte Freude. Seit vielen Jahren fährt der 76-jährige mehrmals im Monat für das Deutsche Rote Kreuz "Essen auf Rädern" aus und versorgt andere Menschen mit einer warmen Mahlzeit. Jetzt wurde der dafür belohnt.

25.09.2017, 21:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Über "Essen auf Rädern" ins Dortmunder Stadion

Hugo Bremer durfte auf Einladung von Evonik und den Ruhr Nachrichten gemeinsam mit seiner Frau Renate ein BVB-Spiel besuchen.

Ans Aufhören denkt er gar nicht, obwohl er vor einem halben Jahr eine neue Hüfte bekommen hat. So viel Engagement, findet seine Tochter Susanne Langenberg, hat ein Dankeschön verdient. Und weil Hugo Bremer treuer BVB-Fan ist, hat sie ihn gemeinsam mit Evonik und dieser Zeitung mit einem Besuch im Signal Iduna Park überrascht.

In die alte Heimat

Hugo Bremer schnappte sich also am Samstag seine Frau Renate und fuhr von Nordkirchen in die alte Heimat Dortmund, um dort endlich mal wieder seine Borussia live zu sehen - und er bekam ein furioses 6:1 gegen die andere Borussia.

Nach der Pension, Hugo Bremer war Lehrer, sprach ihn eine Kollegin an, ob er nicht Lust hätte, Essen auf Rädern auszufahren. Bremer sagte sofort zu, er hatte ohnehin das Bedürfnis, sich zu engagieren. „Ich habe“, sagt er, „in meinem Leben so viel Glück gehabt, ich muss etwas wiedergeben.“

Ein kleines Wunder

Acht Jahre sei das jetzt her, dass er damit angefangen habe. Im Frühjahr musste er pausieren, wegen der neuen Hüfte, jetzt fährt er wieder, schon am Sonntag war er wieder im Einsatz. „Es macht mir viel Spaß und ich kann mich bewegen“, sagt er. Für Tochter Susanne ist es fast ein kleines Wunder, dass es ihrem Vater überhaupt wieder so gut geht. Es mache sie sehr glücklich und stolz.

Den Abend in Dortmund haben die Bremers sehr genossen. Hugo und Renate haben sich damals im Dortmunder Hafenviertel kennengelernt. Dann zogen sie aufs Land. Borussen-Fan sei er seit der ersten Meisterschaft der Schwarzgelben, sagt Bremer. „Damals haben wir noch in der Roten Erde in den Bäumen gehangen.“ Am Samstag durfte er bequem sitzen.

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