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Überraschung für einen Held des Alltags

BVB-Heimspiel gegen Hertha BSC

Wenn Kinder und Jugendliche einen engen Angehörigen verloren haben, wenn es ihnen richtig schlecht geht und sie nicht wissen, wohin mit ihrer Trauer, dann ist Marko Stork für sie da. Der 36-jährige BVB-Fan engagiert sich seit fünf Jahren ehrenamtlich bei der Trauerbegleitung des Deutschen Roten Kreuzes in Münster. Für seinen Freund Christian Paul ist er deshalb ein Held des Alltags.

29.08.2017, 12:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Überraschung für einen Held des Alltags

Christian Paul (r.) hat seinen Freund Marko Stork am Samstag mit einem Besuch im Signal Iduna Park überrascht.

Einer, der mit viel Herzblut und großem Engagement dafür sorgt, dass es jungen Menschen, die einiges durchmachen müssen, wieder besser geht. Deshalb hat Christian Paul ihn für unsere Aktion Evonik überrascht vorgeschlagen – und am Samstag hat er Marko Stork gemeinsam mit Evonik und dieser Zeitung mit einem Stadion-Besuch im Signal Iduna Park überrascht.

Kennengelernt haben sich die beiden BVB-Fans während des Studiums in Dortmund. Beide arbeiten als Sonderpädagogen. Da Marko Stork aber mittlerweile in Münster lebt und im Mai Papa geworden ist, sehen sich die Freunde nicht mehr so oft wie früher – den gemeinsamen Stadion-Besuch haben sie dafür umso mehr genossen.

Das Leben schätzen

Es war Anfang 2012, als Marko Stork darauf angesprochen worden ist, ob er sich nicht in der Trauergruppe engagieren möchte. Er wollte. Zweimal im Monat trifft er sich seither mit Jugendlichen, die Eltern oder Geschwister verloren haben. Er redet mit ihnen über Erinnerungen, aber auch über ihre Gefühle. „Die Jugendlichen haben Angst zu vergessen. Sie müssen so schnell wieder funktionieren und haben das Bedürfnis sich auszutauschen“, sagt Stork. Er versucht ihnen, dabei zu helfen. „Es gibt mir sehr viel“, sagt er. „Man lernt, wie sehr man das Leben schätzen sollte.“

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