Carolin Dihr fällt bei der "Westdeutschen" aus

Leichtathletik: Hallenmeisterschaften

Carolin Dihr (23), Werner Stabhochspringerin in Diensten der LG Brillux Münster, muss ihren Start bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften in Leverkusen am Sonntag, 5. Februar, absagen. Dihr hat sich Ende der vergangenen Woche einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Im Interview erklärt sie wie das passiert ist und wie lange sie ausfällt.

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, 01.02.2017, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Carolin Dihr fällt bei der "Westdeutschen" aus

Carolin Dihrs Hallensaison ist vorzeitig beendet. Wenn sie wieder fit ist, konzentriert sie sich auf die Freiluftsaison.

Carolin, Sie wollten am Sonntag in Leverkusen bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften starten, müssen aber verletzt passen. Wie ist das passiert?

Ich hatte mich vergangenen Donnerstag auf ein Springen in Dortmund vorbereitet. Es sollte mein letzter Sprung im Training sein und dabei ist es dann passiert.

Muskelfaserriss im Oberschenkel.

Ja. Ich wusste sofort, was los ist und dass ich die Westdeutschen abhaken kann.

Wie lange müssen Sie pausieren?

Sechs Wochen dürften das werden. Ich hoffe, dass ich in ein bis zwei Wochen zumindest wieder Lauftraining machen kann.

Was wäre ihr Ziel gewesen in Leverkusen?

Zumindest hätte ich gerne an das vergangene Jahr angeknüpft (Dihr wurde 2016 Dritte, Anm. d. Red.).

Topfavoritin Victoria von Eynatten von Bayer Leverkusen ist mit 4,30 Meter gelistet. Wo lagen Sie zuletzt im Training?

Ich bin im Training schon über die vier Meter gekommen, habe zuletzt super trainiert. Es ist zwar besser, die Verletzung passiert jetzt, als im Sommer, aber ich bin ziemlich enttäuscht, dass ich in Leverkusen nicht springen kann.

Wie schwer ist es, nach sechs Wochen Pause wieder in den Rhythmus zu kommen?

Es ist zunächst ungewohnt, die kommenden Wochen nicht zu springen. Wenn ich wieder darf, komme ich aber schnell wieder rein. Ich konzentriere mich dann auf die Freiluftsaison.

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