Die Meisterschaft das Ziel - Jetzt muss Eintracht Werne auch liefern

Klare Kante

Wenn die Ambitionen derart hoch gesteckt werden, wie es die Verantwortlichen von Eintracht Werne in diesem Sommer getan haben, weckt das auch bei unserem Autor eine hohe Erwartungshaltung.

von Marcel Schürmann

Werne

, 06.08.2019, 15:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Meisterschaft das Ziel - Jetzt muss Eintracht Werne auch liefern

Haben hohe Ziele: Die Fußballer von Eintracht Werne wollen in der anstehenden Saison um die Meisterschaft in der Kreisliga A1 spielen. © David Döring

Es hätte schon in der letzten Saison klappen können. Eintracht Werne liebäugelte schon mit der Meisterschaft, mit der Aufstiegsrelegation, mit der Bezirksliga. Am Ende gab es aber doch nur Ernüchterung: Tabellenführer SVE Heessen baute den Vorsprung auf die Werner weiter aus - auch durch ein unvorhersehbares Ereignis wie dem Rückzug der zweiten Mannschaft von Rot-Weiß Unna. Das nicht gegebene Tor der Eintracht gegen Heessen in der Nachspielzeit des Rückspiels hatte ebenfalls einen nicht gerade kleinen Anteil am letztlichen Scheitern der Eintracht. Schließlich begruben die Hammer die Hoffnungen der Eintracht, die immerhin noch fast bis zum Saisonfinale Bestand hatten. Der Eintracht blieb nur der Vizetitel.

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Der Klub hat die Saison 2018/19 inzwischen abgehakt, den Blick nach vorne gerichtet und sich mit neun neuen Spielern verstärkt, von denen die meisten - nimmt man den verletzten Steven Farchmin mal raus - bereits munter mitmischen und sich gut integriert haben. Das Ziel darf da eigentlich nur sein, es in der anstehenden Saison besser zu machen als zuletzt. Sprich: Platz eins muss her! Dieses Ziel haben die Verantwortlichen und Spieler des Klubs auch ausgegeben. Zurecht.

Die Messlatte liegt hoch

Im kommenden Jahr bekommt die Eintracht auch einen neuen Kunstrasenplatz, den sie dann gerne als Bezirksligist einweihen möchte. Damit setzt sich die Eintracht gleichzeitig unter Druck. Man darf also gespannt sein. Auf die Saison und natürlich auch den Ligastart am Sonntag gegen den Lokalrivalen SV Stockum. Sollte der nicht gelingen, würden die Eintracht-Kritiker schnell laut werden. Wer hohe Ambitionen hat, der muss auch liefern.

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