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Welcher Verein verdient die Auszeichnung „Dortmunder Engagement 2019“?

Kandidaten im Video

Sie sind die Heinzelmännchen der Stadt: die vielen Ehrenamtlichen in Dortmund. Wir stellen die Kandidaten für den Ehrenamtspreis „Dortmunder Engagement“ im Video vor. Stimmen Sie jetzt ab!

02.09.2019, 12:16 Uhr / Lesedauer: 3 min
Welcher Verein verdient die Auszeichnung „Dortmunder Engagement 2019“?

Das Lensing Media Hilfswerk unterstützt Ehrenamtler. © Stephan Schütze

Glückliche Kinderaugen, ein kleines Lächeln, ein leises Danke. Das sind die Augenblicke, die die vielen Ehrenämtler für ihr Engagement entlohnen. Allerdings kosten viele gute Ideen und Projekte Geld. Hier setzt der Ehrenamtspreis „Dortmunder Engagement“ an. Er ehrt alle Helfer und unterstützt das Engagement finanziell. Der Preis von den Ruhr Nachrichten, Radio 91.2, dem Lensing Media Hilfswerk und Ausbüttels Apotheken ist mit 20.000 Euro dotiert und wird an fünf Vereine vergeben.

Zahlreiche Vereine haben sich auch in diesem Jahr für die Auszeichnung beworben. Eine Fachjury hat nun aus den zahlreichen Vorschlägen sieben Vereine ausgewählt. Stimmen Sie ab und wählen Sie Ihren Favoriten für die Auszeichnung „Dortmunder Engangement 2019“ und gewinnen Sie 2 x 2 Eintrittskarten zur Preisverleihung. Die Preisverleihung findet im LCC Dortmund, der Veranstaltungsetage der Ruhr Nachrichten, am 10. Oktober 2019 statt.

Stimmen Sie jetzt hier ab. Die Votingphase endet am 14. September 2019.

Und dies sind die Top 7, alphabetisch geordnet:


Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn e.V.

Das Projekt des Vereins Forum Dunkelbunt e.V. - „Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund“ setzt sich für lebensverkürzt erkrankte Kinder und deren Familien ein. Diesen betroffenen Familien fehlt es sehr stark an Mobilität im Alltag. Das Preisgeld wäre eine finanzielle Unterstützung zur Anschaffung eines 9-Sitzer-Busses.


Bieber.Burmann for you e.V.

Der Verein BB4u, Bieber.Burmann for you e.V., möchte mit seinem Knowhow und Netzwerk im Handwerk und Aktionismus in den Dortmunder Jugendfreizeiteinrichtungen etwas bewegen, um die Kids von der Straße zu holen. Der Schwerpunkt liegt beim Ausbau bzw. der Verschönerung des „2. Zuhauses“.

Das Preisgeld wäre eine Unterstützung zum Küchenausbau im neuen Projekt „Juki-Treff“ in Do-Lanstrop für das Kochen mit Kindern.


Bruder Jordan Werk

Der Bruder Jordan Treff des Franziskanerklosters Dortmund bildet seit 2012 eine Anlaufstelle für hilfsbedürftige und obdachlose Menschen. Werktags bekommen sie dort ein Frühstück. Einmal im Monat gibt es Kaffee, selbstgebackene Kuchen und Abendimbiss.

Der Wunsch mit dem Preisgeld eine Überdachung im Außenbereich zu realisieren ist groß, da viele Obdachlose gern im Freien bleiben möchten.


Kinderfeuerwehr Dortmund

Der Stadtfeuerwehrverband Dortmund e.V. bietet das Projekt Kinderfeuerwehr für zukünftige ehrenamtliche Einsatzkräfte im Alter von 6-12 Jahren an.

Die Kinder wünschen sich vom Preisgeld ein Mini-Feuerwehrfahrzeug um möglichst wie die Erwachsenen üben und agieren zu können.


Malteser-Hilfsdienst e.V.

Das Projekt „Wärmebus“ des Malteser Hilfsdienst e.V. fährt in der kalten Jahreszeit an drei Abenden neuralgische Punkte in der Stadt an und besucht vor Ort die Obdachlosen. Sie werden mit warmer Suppe, heißen Getränken, aber auch Hilfsmitteln wie Schlafsäcken, Decken oder Hygieneartikeln versorgt. Das Preisgeld ermöglicht die Anschaffung einer mobilen Warmhaltevorrichtung.


Mütterzentrum Dortmund e.V.

Das Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum Dortmund e.V. eröffnet mit dem Projekt „Wunschgroßeltern“ Familien die Möglichkeit einer „Ersatzoma/-Opa“ für ihr Kind.

Für die erste Kennenlernphase zwischen Wunschgroßeltern und Familien, aber auch darüber hinaus, wünscht sich das Mütterzentrum eine Mehrgenerationen-Schaukel auf ihrem Gelände.

Projekt Ankommen e.V.

Der gemeinnützige Verein Projekt Ankommen hilft geflüchteten Menschen in Dortmund. Er unterstützt bei Sprachförderung, Arbeit, Bildung, Behördengängen, Wohnungssuche und Möblierung. Projekt Ankommen möchte das Preisgeld für die Anschaffung von Kinderbetten verwenden.

Ausbüttels Apotheke: Soziales Engagement ist fest in der Firmenphilosophie verankert

„Als Apotheke erfüllen wir einen gesellschaftlichen Auftrag“, sagt Gisela Ausbüttel. „Diesen haben wir in unserer Unternehmensphilosophie fest verankert. Durch unsere Arbeit soll sich die gesundheitliche Situation der Menschen, die wir beraten und versorgen, verbessern. Soziales Engagement in unserem direkten Umfeld gehört für uns natürlicher Weise dazu. Über die Jahre sind wertvolle Beziehungen zu sozial und caritativ tätigen Organisationen gewachsen, die hier noch viel mehr tun können als wir. Daraus ist dann die Idee der finanziellen Unterstützung, zusammen mit den Talerspenden unserer Kunden erwachsen. Uns ist wichtig, dass die Gelder vor Ort 1:1 eingesetzt werden. Durch unser finanzielles Engagement möchten wir ein kleines Stück dazu beizutragen, das Leben in unserem unmittelbaren Einflussbereich ein kleines bisschen besser zu machen.“

Welcher Verein verdient die Auszeichnung „Dortmunder Engagement 2019“?

© Photographie Stefan Braun

Platz 1 im Vorjahr“

2018 belegte das Projekt„Spielmobil – Kindern spielen sich ins Leben“ vom Frauenzentrum Huckarde den ersten Platz. Und bekam 10.000 Euro. Der mobile Spielplatz im knallroten Lieferwagen ist an zwei Nachmittagen pro Woche in Deusen und an einem Nachmittag auf dem Huckarder Marktplatz unterwegs. Immer mit einem ganzen Laderaum voller Fahrgeräte, Stelzen, Seile und allerlei anderem Spielzeug.

Welcher Verein verdient die Auszeichnung „Dortmunder Engagement 2019“?

© privat

„Vor allem sollen die Kinder lernen, dass es andere Kinder gibt, die im selben Ort leben und mit denen man spielen kann. Und wir bieten besonders bei gutem Wetter Bewegungsspiele an, die die Gesundheit der Kinder fördern“, erklärt Helma Huste, Geschäftsführerin des Frauenzentrums. „Mittlerweile haben wir pro Halt 30 bis 35 Kinder. Die freuen sich darauf.

Damit man auch spielen kann, wenn es mal regnet, bringen wir immer unsere neuen Ratespiele mit“, sagt Huste. Die Idee wächst: „Nachdem wir den Preis gewonnen hatten, hat es auch Anfragen vom Jugendamt gegeben, das gern mit dem Spielmobil kooperieren und mehr Halteplätze anbieten würde“, sagt Huste. Damit würde sich das Projekt nicht mehr auf den Dortmunder Nordwesten beschränken.

Voraussetzung für die Bewerbung war, dass es den Verein seit mindestens zwei Jahren gibt und er in Dortmund angesiedelt ist. Das beworbene Projekt muss entweder bereits existieren oder spätestens sechs Monate nach der Preisverleihung starten. Zudem sollte es in die Kategorien Integration, Bildung, Jugend, Soziales oder Sport passen.