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Ein Aufwand, der sich lohnt

Die Bühnentechnik

Nicht nur die Darbietungen der Künstler sorgen bei der Music Show Scotland für Begeisterung im Publikum. Auch die aufwendige Kulisse, Bühnen-, Licht- und Tontechnik verdienen Applaus.

26.09.2018, 13:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine beeindruckende Kulisse.

Eine beeindruckende Kulisse. © Stefan Gerdes

Der authentische Nachbau einer schottischen Burg ist der optische Mittelpunkt der Show. Das „Highland Valley Castle“ ist eine komplette Fassade mit vier Etagen, die problemlos begehbar und über Treppen miteinander verbunden sind. Die Burg ist ca. 40 m breit und 15 m hoch, hat eine Tiefe von 6,5 m und kann individuell an verschiedene Hallenflächen angepasst werden. Zum Aufbau wurden ca. 12,5 t Stahl und 12 t Holz verarbeitet. Das Bühnentechnikerteam der Music Show Scotland braucht einen ganzen Tag um das fulminante Bollwerk aufzubauen.

Das Licht

Damit alle Künstler auch ins rechte Licht gerückt werden können, gibt es Unmengen an Strahlern, Leuchten und Scheinwerfern, die installiert werden müssen. Die verbaute Lichttechnik hat eine Gesamtleistung von mehr als 350.000 Watt. Mit speziellen Elektrokettenzügen werden die mit Lampen bestückten Traversen, welche über ein stolzes Gesamtgewicht von 18.000 Kilo verfügen, unter der Hallendecke befestigt. Zusätzliche Effekte wie Rauch und Pyrotechnik runden die „Highland-Atmosphäre“ ab.

Der Ton

Das Wichtigste bei einer Music Show ist natürlich der Ton. Mit einer Lautsprecherkapazität von 30.000 Watt und über 40 Mikrofonen dürfte dafür gesorgt sein, dass auch hintersten Plätze in der Westfalenhalle ausreichend mit Schall versorgt werden. Damit sich die Musiker auch auf der Bühne hören, wird mit modernen In-Ear-Systemen und zahlreichen Monitoren gearbeitet. Insgesamt werden, allein für die Tontechnik, über 1500 Meter Kabel verlegt.