Eingewöhnungszeit vorbei: Werner SC muss beweisen, ein gestandener Landesligist zu sein

Klare Kante

Nach zwei Jahren Landesliga kann man getrost behaupten, der Werner SC ist das Prädikat Neuling nun los. Das muss sich auch in der Spielweise bemerkbar machen, findet unser Autor.

von Marcel Schürmann

Werne

, 07.08.2019, 17:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eingewöhnungszeit vorbei: Werner SC muss beweisen, ein gestandener Landesligist zu sein

Joel Simon (blaues Trikot) unterstützt Chefcoach Lars Müller in Wernes dritter Landesligasaison als Co-Trainer an der Seitenlinie. Das Ziel des WSC: Besser abschneiden als in den Vorjahren. © Marcel Witte

Das Ziel eines jeden Liganeulings ist es doch, so schnell wie möglich in der Liga Fuß zu fassen und den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. Das ist dem Werner SC in seiner Landesliga-Prämierensaison 2017/18 nur bedingt gelungen, mussten Verantwortliche und Spieler doch bis zum Ende der Spielzeit um den Ligaverbleib bangen. Am Ende hat es aber geklappt. Und das ist das, was zählt. In der zweiten Saison 2018/19 sah das schon viel besser aus. Bereits nach 27 der insgesamt 30 Spieltage war der Klassenerhalt den Wernern nicht mehr zu nehmen.

Jetzt lesen

Die Eingewöhnungszeit des WSC in der Landesliga, sie ist nach diesen zwei Jahren nun aber endgültig vorbei. Der WSC kennt die Liga, die Liga kennt den WSC. Und da Stillstand Rückschritt bedeutet, kann das Ziel des WSC nur sein, noch besser abzuschneiden als zuletzt auf Platz elf. Ein einstelliger Tabellenplatz soll her. Die Elf von Lars Müller muss beweisen, in der Liga angekommen zu sein. Beste Möglichkeit dazu hat sie bereits am Sonntag, 11. August, wenn es im Heimspiel gegen den Liganeuling und Aufsteiger SC Altenrheine (15 Uhr, Sportplatz im Lindert, Kardinal-von-Galen-Straße, Werne) geht. Da zählt nur ein Sieg.

WSC muss noch öfter Dominanz zeigen

Doch wie geht der WSC die dritte Landesligasaison an? Als „alter Hase“ muss sich die Spielweise des WSC auch ändern. Anstatt dem Gegner das Feld zu überlassen, müssen die Werner ab jetzt noch öfter das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen und versuchen, die Spiele noch öfter als zuvor zu dominieren. Das sah in der Vorbereitung schon ganz gut aus, aber wie sagte Thomas Overmann erst vor Kurzem: Entscheidend ist der 11. August!

Lesen Sie jetzt