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Filler lindern die Spuren

Zeichen der Zeit

Im Herbst und Winter sind es die großen Shows in Hollywood, jetzt noch die letzten Sommerfeste, die uns auf die „Stars und Sternchen“ sehen lassen. Und da ist sie auch sofort wieder die Diskussion: Wer hat was „machen lassen“? Die Diskussion um Botox, Filler und Co. ist eröffnet.

09.09.2014 / Lesedauer: 3 min
Filler lindern die Spuren

Der Einsatz von Botulinum ist heute der häufigste schönheitschirurgische Eingriff überhaupt: Mit seiner Hilfe verschwinden Falten aus dem Gesicht.

Mittlerweile ist der Einsatz von Botulinum der häufigste schönheitschirurgische Eingriff überhaupt. In Deutschland wird das Präparat nur durch Ärztinnen und Ärzte eingesetzt, da erfreulicherweise zumindest in diesem Teil der Schönheitsmedizinindustrie die Verwendung, nämlich die eines Medikamentes, eindeutig geregelt ist. Lasern darf jeder, auch ohne Ausbildung – ein Skandal, den es so nur in Deutschland gibt. Ein erfahrener Arzt wird mit Botulinum die Muskulatur sehr gut an Stirn, Krähenfüßen und Zornesfalte entspannen können. Ein nicht unwesentlicher Nebeneffekt des Botulinum ist, dass man in den Bereichen, in denen das Eiweiß injiziert wurde, nicht mehr schwitzt. In den Sommermonaten ein unschätzbarer Wert.

Leider hält die Wirkung des Medikamentes nur einige Monate. Je nach Stärke des Muskels, Trainingszustand und auch den individuellen Gegebenheiten ist der Körper in der Lage, die Wirkung wieder aufzuheben. Dies ist von Vorteil dahingehend, dass, wenn einem die Behandlung nicht gefallen hat, die Wirkung von alleine wieder weggeht, von Nachteil aber dahingehend, dass die Behandlung regelmäßig wiederholt werden muss. Letztlich werden sich aber die Wiederholreihenfolgen der Therapie langsam strecken: Ein Muskel, der nicht benutzt wird, wird schwächer. Es ist überaus sinnvoll, einen Behandlungsplan zu erstellen und regelmäßig zum Arzt zu gehen. Dies dürfte in den ersten paar Folgen alle drei bis vier Monate notwendig werden.

Ein anderer Teil der Falten im Gesicht entsteht durch eine fehlende Füllung. Wenn man alt ist, hat sich so viel Unterhautfettgewebe abgebaut, dass nahezu der Schädel sichtbar wird. Es liegt daran, dass der Stoffwechsel in diesem Gewebe immer schlechter wird und Zellen absterben. Gleichsam nimmt die Elastizität der Haut ab. Hier kann man mit den neuen Füller-Materialien, im Wesentlichen Hyaluronsäuren, gegensteuern. Sie entsprechen der körpereigenen Grundsubstanz der Haut. Sie sind das Molekül im Körper, das in der Lage ist, am meisten Wasser zu speichern. Es ermöglicht der Fettzelle wieder einen Austausch von Wasser und sorgt nicht nur für eine Füllung, sondern auch für eine Gewebeaktivierung des Stoffwechsels.

Durch das Auffüllen – gerade in der Nasolabialfalte oder über dem Jochbein – kann man etwas erreichen, was man „Liquidlifting“ nennt: Man kann mit diesen Füllmaterialien tatsächlich einen ähnlichen Effekt wie mit dem Messer erreichen. Der Unterschied bei der Qualität der Füllmaterialien ist immens. Um sie für den Körper unangreifbar zu machen, werden sie im Wesentlichen aus Bakterien gewonnen. Es ist nun auch für den Laien gut nachvollziehbar, dass es unabdingbar ist, Reststoffe, die aus der Produktion stammen, heraus zu filtern. Dies in einer hervorragenden Qualität zu machen, ist eine Wissenschaft in sich. Firmen, die dies können, lassen sich entsprechend bezahlen. Hochwertige Filler haben ihren Preis.

Diese verursachen dann aber auch weniger Schwellungen und weniger Spätfolgen. Wenn es darum geht, wer sich um Filler und Botox kümmern sollte, so ist hier in erster Linie an den Hautfacharzt zu denken. Dieser ist auf Basis seiner Ausbildung für solche Behandlungen besonders qualifiziert. Unbedingt abgeraten werden muss von Therapien, die im Internet erworben werden, von Nicht-Ärzten oder Ärzten, die in Kosmetikstudios „herumziehen“.