Gelöste Stimmung beim WSC nach Sieg gegen BVB

Fußball: Bezirksliga

Der Werner SC ist zurück an der Tabellenspitze in der Fußball-Bezirksliga 8. Auch wenn die Laune bei den Wernern trotz der zwei Niederlagen nie so wirklich schlecht gewesen sei, „war die Stimmung nach dem Dreier gelöst“, sagte Wernes Torwart Sebastian Treppe am Montag nach dem Spiel.

WERNE

, 28.03.2017, 11:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gelöste Stimmung beim WSC nach Sieg gegen BVB

Trainer Kurtulus Öztürk (r.) und der Werner SC grüßen wieder von der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga 8.

Auch bei Torwart Sebastian Treppe durften sich die Werner Spieler bedanken, dass sie gegen Brambauer den Platz als Sieger verließen (2:1). „Unser Torwart hat gezeigt, dass er der Beste der Liga ist und hat uns einige Male im Spiel gehalten“, sagte Wernes Kapitän Chris Thannheiser, der mit einer Oberschenkelblessur das Spiel vom Rand aus verfolgte.

Auf der Torwartposition, so sagte sein Trainer Kurtulus Öztürk, habe er sich sowieso keine großen Gedanken gemacht. „Treppe ist ein guter Typ. Mit den Paraden gibt er der Mannschaft Sicherheit“, sagte der Trainer. Die einzigen Bälle, die er nicht halten würde, wären die Schüsse von ihm selbst oben links in den Winkel, sagte Öztürk mit einem Lachen. „Da muss ich am besten zustimmen“, sagte darauf sein Schlussmann, ebenfalls mit einem Lachen.

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„Es tat gut, der Mannschaft helfen zu können“, sagte Treppe. Denn durch das 2:1 fuhren die Werner nicht nur den zweiten Erfolg nach der Winterpause ein, sie haben sich auch die Tabellenführung vom BV Brambauer zurückerobert. Auch, wenn die Welt bei einer Niederlage nicht untergegangen wäre, sagte der Torwart, „war der Erfolg sehr wichtig.“

Trainer Öztürk war mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft den Gegner bespielte, zufrieden. „Wir haben in zwei Spielen mit einer soliden Leistung sechs Punkte gegen Brambauer eingefahren“, sagte der Trainer, „unser Plan ist aufgegangen. Brambauer hatte nicht den Mut für einen offenen Schlagabtausch mit uns.“

Für ihn sei es ein gutes Zeichen gewesen, dass sich der Sechser Dennis Köse tief hätte fallen lassen müssen und die Brambauer Innenverteidiger viel mit langen Bällen agieren mussten. „Ich war überrascht, dass man es uns so einfach gemacht hat“, sagte der Trainer, „für einen Tabellenführer, auch wenn es nur eine Woche war, erwarte ich einfach mehr. Wenn wir das 3:0 machen, sieht es für Brambauer ganz düster aus. Ich habe nur einen Spitzenreiter gesehen.“

Und das, obwohl der Werner SC nach Niederlagen gegen Ascheberg (1:2) und gegen Kamen (0:1) angeschlagen ins Spiel gegangen sei, wie Öztürk sagte. Für Stammtorhüter Treppe waren das nach eigener Aussage sehr unglückliche Spiele gewesen. „Von vier Schüssen auf das Tor waren drei drin“, sagte er. So sei er nach den Niederlagen ziemlich angefressen gewesen. „Ich bin ja hinten machtlos und kann nicht einfach mit nach vorne“, sagte der Torwart, der auch zugab: „Gestern habe ich einen guten Tag erwischt.“

Wernes Sechser Joel Simon musste sich am Sonntag, 26. März, mit seiner ausgekugelten Schulter im Krankenhaus behandeln lassen. Dabei wollte er laut Trainer Öztürk erst gar nicht ausgewechselt werden. „Er hat Schmerzmittel ohne Ende bekommen“, sagt der Trainer. Ein Einsatz im Duell gegen den FC Roj könnte laut Öztürk knapp werden.

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