Anzeige

Grippeschutzimpfungen in Westfalen-Lippe bald auch in Apotheken.

Impfquote steigern

Grippeschutzimpfungen sind in Westfalen-Lippe bald auch in Apotheken möglich. Dazu haben die AOK NORDWEST und der Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL) ein Modellprojekt vereinbart.

04.08.2021, 08:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Grippeschutzimpfungen sind zum Start der neuen Grippe-Saison in Westfalen-Lippe auch in zahlreichen Apotheken möglich.

Grippeschutzimpfungen sind zum Start der neuen Grippe-Saison in Westfalen-Lippe auch in zahlreichen Apotheken möglich. © AOK/hfr.

„Damit bieten wir als erste gesetzliche Krankenkasse in Westfalen-Lippe unseren Versicherten eine zusätzliche Möglichkeit, sich gegen die Virusgrippe Influenza impfen zu lassen“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

In der Modellregion Westfalen-Lippe könnten zukünftig über 800 Apotheken die Grippeschutzimpfung anbieten. Dazu gehören die Stadt Dortmund, der gesamte Regierungsbezirk Detmold, der Kreis Olpe, der Märkische Kreis sowie der Hochsauerlandkreis.

Logistische Vorbereitungen

Die logistischen Vorbereitungen laufen bereits jetzt an. Dazu gehören die Beitrittserklärungen der Apotheken und die Qualifizierung der Apothekerinnen und Apotheker. Mit den ersten Impfungen ist dann zum Start der neuen Grippe-Saison zu rechnen.

Ausgestattet mit der nötigen Kompetenz sind die Apotheken vor Ort neben den Arztpraxen eine patientennahe und qualitätsgesicherte Anlaufstelle für viele Menschen, um sich gegen Grippe impfen zu lassen. Dabei sehen sich die Apotheken nicht in Konkurrenz zu den Ärzten.

Durchimpfquote

Gemeinsames Ziel von AOK und AVWL ist es, die Durchimpfquote der Bevölkerung in Westfalen-Lippe weiter zu steigern. Nach Angaben der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut seien nur 35 Prozent der Risikogruppe der über 60-Jährigen gegen Influenza geimpft.