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Rundum gut versorgt

Schwangerschaft

Werdende Mütter erhalten bei der AOK NORDWEST besondere Mehrleistungen.

12.02.2019 / Lesedauer: 3 min
Rundum gut versorgt

Regelmäßige Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft sind Teil der Vorsorgeuntersuchungen. © AOK/hfr.

Mit der Schwangerschaft beginnt eine aufregende Zeit für werdende Mütter, die aber auch mit vielen Fragen verbunden ist. Rat und Hilfe bieten Hebammen, Ärzte und die gesetzlichen Krankenkassen mit umfassenden Leistungen rund um die Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft sind wichtig. Der Arzt überprüft dabei in der ersten Zeit der Schwangerschaft alle vier Wochen und in den letzten beiden Monaten alle 14 Tage, wie es um das Wohl von Mutter und Kind steht. „Die Untersuchungsergebnisse werden in den Mutterpass eingetragen. Diesen sollte die Schwangere stets bei sich tragen, damit bei Komplikationen schnell reagiert werden kann“, so AOK-Sprecher Jens Kuschel.

Alle vier Wochen werden zum Beispiel eine Blutdruck- und Gewichtsmessung sowie eine Urinkontrolle bei der werdenden Mutter und eine Herztonkontrolle beim Kind vorgenommen. Pro Schwangerschaftsdrittel ist routinemäßig auch eine Ultraschalluntersuchung vorgesehen. Falls spezifische Probleme diagnostiziert werden, sind darüber hinaus weitere Ultraschalluntersuchungen möglich.

Mutterschaftsgeld

Zur finanziellen Absicherung haben werdende Mütter, die als Arbeitnehmerin selbst gesetzlich krankenversichert sind, einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld. „Dies wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Entgeltersatzleistung während der Schutzfristen gezahlt, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung. Bei Mehrlings- und Frühgeburten verlängert sich der Anspruch von acht auf zwölf Wochen ab dem Entbindungstag“, so Kuschel. Das Mutterschaftsgeld beträgt maximal 13 Euro pro Kalendertag. Übersteigt das durchschnittliche Nettoarbeitsentgelt den Betrag von 13 Euro, wird die Differenz zum Nettoarbeitsentgelt vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld gezahlt, sodass das bisherige monatliche Einkommen vollständig ersetzt wird.

Außerdem zahlen Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen eine Haushaltshilfe, wenn der Haushalt wegen eines Klinikaufenthalts oder Beschwerden in der Schwangerschaft nicht weitergeführt werden kann.

AOK-Gesundheitsbudget

Mit dem neuen individuellen AOK-Gesundheitsbudget können AOK-Versicherte exklusive Mehrleistungen in Anspruch nehmen. Erstattet werden etwa Kosten für die Hebammenrufbereitschaft zur Entbindung, Geburtsvorbereitungskurse, nicht verschreibungspflichtige und apothekenpflichtige Medikamente mit den Wirkstoffen Folsäure, Eisen und Magnesium. Zu den Mehrleistungen gehören auch Untersuchungen wie 4-D- oder Farbdoppler-
Ultraschall, B-Streptokokken-Tests, Feststellung der Antikörper gegen Windpocken/Ringelröteln und Toxoplasmose- und Zytomegalie-Tests. Bezahlt werden dafür innerhalb des AOK-Gesundheitsbudgets jeweils bis zu 80 Prozent der Kosten bis maximal 500 Euro im Jahr.

Weitere Infos rund um die Schwangerschaft und zum neuen AOK-Gesundheitsbudget gibt es im Internet unter www.aok.de/nw.