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GWA Unna will klimaneutral werden

Umweltschutz

Von Recycling bis Ökostrom: Das Entsorgungsunternehmen GWA aus Unna leistet einen wichtigen Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz in der Region.

02.09.2021, 15:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
In Zukunft sollen Solardächer und Solarparks noch mehr Ökostrom produzieren.

In Zukunft sollen Solardächer und Solarparks noch mehr Ökostrom produzieren. © GWA / Andreas Hellmich

Die GWA ist als Entsorgungsunternehmen des Kreises Unna dem Umweltschutz, der Nachhaltigkeit und der Zukunftsfähigkeit verpflichtet. Vor dem Hintergrund des für alle sichtbaren Klimawandels hat der Schutz des Klimas für die GWA deshalb enorm an Bedeutung gewonnen.

Und Klimaschutz wird nicht nur durch Gesetze bestimmt, die in Düsseldorf, Berlin oder Brüssel gemacht werden. Klimaschutz muss vor Ort umgesetzt, er muss „gelebt“ werden – um unserer Umwelt direkt zu helfen und um ein positives Beispiel für andere zu sein.

Das Ziel: schnellstmöglich klimaneutral werden

GWA-Geschäftsführer Andreas Gérard hat deshalb das Ziel ausgerufen, die GWA durch die Reduzierung von CO2-Emissionen in den kommenden Jahren zu einem 100% klimaneutral wirtschaftenden Unternehmen zu machen. Ist dieses ambitionierte Ziel erreicht, geht der Blick weiter in Richtung „klimaförderndes Unternehmen“.

„Es geht darum, die vorhandenen Potenziale zu nutzen und sich neue zu erschließen. Wir müssen es nur anpacken!“ so der GWA-Geschäftsführer.

Um die hohen Klimaschutzambitionen erreichen zu können, analysiert das Unternehmen permanent alle Unternehmensstandorte und hat auf diesem Weg bereits einiges erreicht.

GWA Unna: Engagement für den Klimaschutz

So wurde das gesamte Unternehmen auf „Ökostrom“ umgestellt; bei gleichzeitiger deutlicher Reduzierung des Verbrauchs (z.B. durch Umstellung auf LED-Beleuchtung). Parallel dazu sollen an allen GWA-Standorten auch die Heizungssysteme auf regenerative Energien umgestellt werden.

Die Produktion von Ökostrom und dessen Zwischenspeicherung stehen ebenfalls im Fokus der GWA: Bis Ende 2021 werden insgesamt sieben Photovoltaik-Anlagen Ökostrom produzieren, der den durchschnittlichen Bedarf von über zweihundert Personen in Deutschland deckt.

Am Standort Fröndenberg könnte ein großer Solarpark entstehen.

Am Standort Fröndenberg könnte ein großer Solarpark entstehen. © GWA

Noch erheblich mehr Energie ließe sich im Solarpark produzieren, den die GWA derzeit an ihrem Fröndenberger Standort projektiert hat. Rund 11.500 Personen können damit in Deutschland versorgt werden.

E-Mobilität kommt auch bei der Abfallentsorgung

Auch im Bereich „Mobilität“ sind bereits einige Umstellungen erfolgt. Neben sieben Elektroladesäulen sind bereits sechs Elektro-PKW angeschafft oder in konkreter Planung. Ziel ist es vor allem, die Radlader und Bagger sowie die komplette LKW-Flotte des Unternehmensverbundes auf regenerative Antriebstechniken umzustellen.

Auch die Radlader und Bagger der GWA Unna sollen bald nur noch mit Elektroantriebfahren.

Auch die Radlader und Bagger der GWA Unna sollen bald nur noch mit Elektroantriebfahren. © Andreas Hellmich/GWA

Mit großem Engagement und hoher Innovationsbereitschaft geht die GWA diese Aufgabe an. Sie hat dabei aber immer einen Blick auf die technische Reife der angebotenen Lösungen und auf mögliche Auswirkungen auf die Abfallgebühren.

Auf der Suche nach smarten Klimalösungen

Andreas Gérard: „Es müssen smarte Lösungen gefunden werden, die in der Praxis gut funktionieren und gleichzeitig bezahlbar sind!“

Einen wichtigen Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz leisten aber vor allem die Recyclinganlagen. Hier sind nicht nur die Vergärungsanlage für Bioabfälle in Lünen, die Grünschnittkompostierung in Fröndenberg und die beiden Aufbereitungsanlagen für Bauschutt und für Bodenaushub in Kamen zu nennen.

GWA Unna: Moderne Wertstoffaufbereitungsanlage im Bau

Auch die sich im Bau befindliche, moderne Wertstoffaufbereitungsanlage in Lünen wird durch die Aufbereitung und das Recycling von Wertstoffen Stoffkreisläufe schließen, Primärrohstoffe schonen und CO2-Emissionen reduzieren.

Insgesamt trägt die GWA-Klimaschutzoffensive bereits viele Früchte. Es ist jedoch noch viel zu tun. Die GWA wird diese Aufgaben mit großem Einsatz angehen.

Infos und Kontakt

Bei Fragen zum Ressourcen- und Klimaschutz im Kreis Unna wenden Sie sich gerne an die GWA unter Tel.: 0800 400 1 400.

Weitere Infos auch unter: www.gwa-online.de

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