Johanna Schulze Thier (18) platziert sich doppelt und beendet Turnier schon an Tag zwei

rnReitturnier RV Herbern

Einen langen Turniertag hatte Johanna Schulze Thier am Donnerstag hinter sich. Mit ihrem Abschneiden war sie zufrieden. Die restlichen Turniertage in Herbern legt sie nun die Knochen hoch.

von Marcel Schürmann

Herbern

, 19.07.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der zweite Turniertag des Reit- und Springturniers des RV von Nagel Herbern stand am Donnerstag traditionell im Zeichen der jungen Pferde. So zeigten die Vier- bis Siebenjährigen ihr Sprungvermögen und Potenzial in verschieden schweren Springpferdeprüfungen. Los ging es morgens mit zwei Zwei-Sterne-A-Springen, mittags gefolgt von L-Wettbewerben, ehe am späten Nachmittag die mittelschwere und teilnehmerstärkste Prüfung anstand.

Hier erreichten die beiden Lokalmatadorinnen Johanna Schulze Thier und Barbara Lohmann mit ihren Pferden Paddington und Cencari die besten heimischen Platzierungen; die beiden Reiterinnen des RV von Nagel Herbern landeten gemeinsam auf Rang drei der ersten Abteilung mit einer Wertnote von 8,3. Sieger wurde Philipp Winkelhaus mit Cup Cake vom ZRFV Albachten (Wertnote 8,6), gefolgt von Eike Felix Thamm vom RV Lüdinghausen mit Cascadello‘s Boy (8,4)

Schulze Thier: „Ich dachte, das könnte was werden!“

Johanna Schulze Thier freute sich sehr über die Platzierung. „Paddington ist sechs Jahre alt, hat noch gar nicht so viel Erfahrung. Beim Abreiten habe ich aber gemerkt, dass er heute gut springt und dachte: ‚Das könnte was werden!‘ Am Ende gehörte aber auch ein bisschen Glück dazu“, sagte die 18-jährige Abiturientin, für die das Turnier in Herbern nun aber schon beendet ist. Schulze Thier: „Ich habe leider nur noch junge Pferde und muss nun warten, bis sie älter werden. Mal schauen, wie sie sich entwickeln. Nächstes Jahr sind meine Pferde alle sieben und können dann auch S-Springen gehen.“

Auch wenn für die junge Reiterin beim Turnier in Herbern mit ihren jungen Pferden nun keine Prüfungen mehr anstehen - verfolgen wird sie das Speed-Derby am Freitagabend sowie den Großen Preis am Sonntag auf jeden Fall - „dann aber als Zuschauerin“. In den vergangenen Jahren hat sie zumindest beim Vielseitigkeitsreiten noch selbst im Sattel gesessen.

Auch Carica platziert sich - Platz vier in Abteilung zwei

Schulze Thier ging die Ein-Stern-M-Springpferdeprüfung insgesamt drei Mal. Und auch mit Carica (8,2) schaffte sie eine gute Platzierung, landete auf Rang vier in der zweiten Abteilung. „Nur Fiona Flow (7,5, Anm. d. Red.) hatte leider einen Fehler und wurde nicht platziert“, so Schulze Thier.

Bereits am Eröffnungstag des Turniers ist Schulze Thier je ein L- und ein M-Springen gegangen. Am Donnerstag hatte sie aber den deutlich längeren Tag, standen doch eine A-, eine L- sowie die M-Springpferdeprüfung auf dem Plan.

Heimische Reiter holen zahlreiche Platzierungen

Weitere Platzierungen heimischer Reiter fuhren Katharina Böhnke, Stephan Naber (beide RV St. Georg Werne) sowie Katja Heitbaum (RV von Nagel Herbern) in der Zwei-Sterne-A-Springpferdeprüfung für vierjährige Pferde ein; die drei belegten die Plätze drei (7,9) und fünf - Naber und Heitbaum landeten mit derselben Wertnote von 7,8 gemeinsam auf Rang fünf.

Anna Kempfer (Werne) und Jana de Beer (Herbern) schafften es in der Zwei-Sterne-A-Springpferdeprüfung für fünf- und sechsjährige Pferde auf die Plätze zwei und vier, Oliver Schaal landete in der zweiten Abteilung auf Rang sieben.

Auch Marie Ligges vom RV von Nagel Herbern war am zweiten Turniertag am Start und belegte in der L-Springpferdeprüfung Rang zwei mit Cardano (8,3) hinter der dänischen Siegerin Zascha Nygaard Andreasen. Stephan Naber (Werne) belegte knapp hinter Ligges mit Cadiz Rang drei (8,2).

Platz eins für Simon Möllmann in der Reithalle

In der Reitpferdeprüfung für dreijährige Pferde belegte Britta Wittenbrink (Werne) mit Baljano und einer Wertnote von 7,8 den zweiten Platz. In der A-Eignungsprüfung holten sich Jennifer Reher und Laura-Marie Hirsch (beide Werne) mit Fabalou und Jackpot die Plätze zwei und drei. Franziska Halfenberg (Werne) und Jacqueline Baartz (Herbern) belegten in der A-Dressurpferdeprüfung die Ränge vier und fünf.

In der Zwei-Sterne-A-Dressurprüfung sprang schließlich aber doch noch ein heimischer Sieg in der Reithalle heraus: Simon Möllmann vom RV St. Georg Werne schaffte mit Ruby Tuesday mit 8,0 die beste Wertnote.

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