Anzeige

Kreative Gärtner und ein Bad im Wald

Gärten und Genuss

300 Millionen Jahre Erdgeschichte und dazu die leidenschaftliche Kreativität der Menschen im Osnabrücker Land schufen eine unverwechselbare gärtnerische und landschaftliche Vielfalt.

07.05.2019, 12:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die GartenTraum-Tour verbindet drei Dutzend erlesene Parks und Gärten miteinander.

Die GartenTraum-Tour verbindet drei Dutzend erlesene Parks und Gärten miteinander. © Klaus Herzmann

Auf reizvollen Wegen lässt sich diese Vielfalt genießen und erleben.

Pflanzen, die färben, und Gemüse der Eisenzeit

Die GartenTraum-Tour zum Beispiel ist ein Rad-Rundweg, der drei Dutzend erlesene Parks und Gärten verknüpft. Am Eisenzeithaus in Ostercappeln-Venne, dem originalgetreuen Nachbau eines 2.400 Jahre alten Gehöfts, erfahren Gäste, welche Getreide- und Gemüsesorten die Menschen der Eisenzeit satt machten. Und wie Pflanzen bunte Vielfalt in den Kleiderschrank bringen können, zeigt der Färbergarten am Tuchmacher Museum in Bramsche.

Weitere Museumsgärten und Parkanlagen wie das Arboretum am Piesberg ermöglichen Radlern entweder jederzeit oder zu festen Öffnungszeiten einen Besuch. In vielen anderen Anlagen dieser Rundtour hingegen erfüllen sich Menschen ihre ganz privaten Gartenträume – und empfangen Gäste zwar gern, jedoch erst nach vorheriger Anmeldung.

Ein Sommerfest in mehr als 30 Gärten

Anders ist das freilich am alljährlichen GartenTraum-Sonntag: Mehr als 30 engagierte Gärtnerinnen und Gärtner machen mit, so dass Gäste am 30. Juni jede denkbare Art von Garten erkunden können: das kreative Reihenhausgrün und den weitläufigen Schlosspark, kirchliche Anlagen und spannende Museumsgärten, asiatisch inspirierte und Bauerngärten.

Gartenfestival auf Schloss Ippenburg

Gartenfestival auf Schloss Ippenburg © Schloss Ippenburg

Die Gärten von Schloss Ippenburg

Die Gärten von Schloss Ippenburg bilden die wohl berühmteste Station der GartenTraum-Tour: Hier wirkt die Gartenbuchautorin Viktoria Freifrau von dem Bussche, die das Gartenfestival nach englischem Vorbild auch hierzulande populär machte. Vom 20. bis zum 23. Juni und vom 3. bis zum 6. Oktober finden Besucher bei ausgewählten Ausstellern und natürlich in den Gärten des Schlosses Tipps und Inspirationen fürs heimische Grün. Zudem sind die Schlossgärten am 30. Juni sowie an vier Sonntagen im Juli zugänglich.

Achtsamkeit und Entspannung stehen beim Waldbaden im Fokus.

Achtsamkeit und Entspannung stehen beim Waldbaden im Fokus. © Imma Schmidt

Waldbaden und ein Weg zu den Wipfeln

Aber zurück zur Natur: Die lässt sich beim „Waldbaden“ in den Heilbädern und Kurorten des Osnabrücker Landes auf ganz besondere Art erleben. Das japanische Entspannungs- und Achtsamkeitstraining hilft dabei, das Tempo zu drosseln, zu entspannen, den Blutdruck aktiv zu senken und sich selbst und die Natur mit allen Sinnen intensiver wahrzunehmen. Erlernen kann dies jeder, denn die sehr, sehr langsamen Waldspaziergänge werden auch barrierefrei angeboten.

Einen völlig neuen Blick auf den Wald erlaubt zudem der knapp 450 Meter lange Baumwipfelpfad im Waldkurpark von Bad Iburg. Zusammen mit der erdgeschichtlichen Ausstellung im TERRA.vita-Pavillon bildet dieser Pfad eine der spannenden Erlebnisstationen des Naturparks.

Der knapp 450 Meter lange Baumwipfelpfad im Waldkurpark von Bad Iburg ermöglicht spektakuläre Aussichten.

Der knapp 450 Meter lange Baumwipfelpfad im Waldkurpark von Bad Iburg ermöglicht spektakuläre Aussichten. © Klaus Herzmann

Tourismusverband Osnabrücker Land e.V., Tel. 0541 / 323 45 67, service@osnabruecker-land.de, www.osnabruecker-land.de