LippeBaskets freuen sich über fünften "Neuzugang"

Basketball: 2. Regionalliga

Die LippeBaskets stehen vor einem kleinen Umbruch. Gleich vier Spieler laufen nicht mehr für das Regionalliga-Team auf. Doch es konnten auch vier Neuzugänge für die zweite Saison in der vierthöchsten Liga präsentiert werden. Im Interview spricht LippeBaskets-Coach Christoph Henke (33) über die Saisonvorbereitung und einen fünften „Neuzugang“.

WERNE

, 12.07.2017, 12:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
LippeBaskets freuen sich über fünften "Neuzugang"

Kapitän Frederic Meinert (l.), der als Power Forward agiert, geht mit den LippeBaskets in die zweite Regionalliga-Saison. Hier ist er im Spiel gegen die AstroStars Bochum 2 in der vergangenen Spielzeit zu sehen.

Wie können die Abgänge der beiden Center Robin Brachhaus und David Niehüser kompensiert werden?

David hat uns in unserem ersten Regionalliga-Jahr enorm geholfen. Wir konnten seinem Wunsch entsprechen, künftig für unsere Dritte aufzulaufen, da wir mit Jakub Golebiewski einen neuen Center verpflichten konnten, bei dem allerdings noch einige Dinge geklärt werden müssen. Es freut mich, dass beide Spieler unserem Verein erhalten bleiben, denn Robin Brachhaus läuft nun für die Zweite auf. Unser Neuzugang Lennart Rupprecht kann auch als Center agieren.

Warum ist der Wechsel von Jakub Golebiewski noch nicht hundertprozentig fix?

Es müssen ein paar persönliche Rahmenbedingungen festgezurrt werden, wie beispielsweise die Arbeitsstelle und der Wohnort. Es ist noch nicht klar, ob er in Hamm, wo er auch vorher gespielt hat, wohnen bleibt, oder nach Werne zieht. Aber wir haben von ihm die Zusage für den Wechsel.

Wie bewerten Sie die vier Neuzugänge?

Roland Leidag ist ein Combo-Guard, den seine Wurfstärke auszeichnet. Er ist ein guter Dreier-Schütze. Lennart Rupprecht kann wie gesagt als Center spielen, aber auch auf dem Flügel. Im Grunde passt beides nicht perfekt: Für den Flügel ist er zu kräftig, als Center zu schnell. Lukas Mersch ist groß und spielt auf dem Flügel. Ihn zeichnet seine Dynamik und Athletik aus, er kann die Bälle auch über dem Ring abschließen. Und Jakub Golebiewski bringt als Center ebenfalls viel Dynamik mit, er ist aber auch ein guter Verteidiger. Insgesamt bringen alle Spieler viel Erfahrung mit und waren allesamt Leistungsträger in ihren Teams. Wir gehen mit einem 15er-Kader in die Saison.

Für Timo Tübel geht es indes zurück in Richtung Heimat?

Ja, genau. Er kommt ja aus Landau in der Pfalz und war mit Abstand der Spieler in Deutschland, der die meisten Kilometer für ein Basketballspiel zurücklegte. Aber Timo besucht uns regelmäßig und nimmt dann auch am Training teil.

Die LippeBaskets bestreiten am Mittwoch, 12. Juli, ihr letztes Testspiel vor der Sommerpause. Um 20.15 Uhr geht es in der Ballspielhalle, Bahnhofstraße 1, gegen den Oberliga-Aufsteiger SG Telgte-Wolbeck.

Das Testspiel gegen die SG Telgte-Wolbeck dient auch als Abschluss für die erste Phase vor der Sommerpause. Was stand in dieser Zeit im Fokus?

Die Neuzugänge sollten natürlich erst einmal integriert werden. Zudem wollten wir schon einmal eine Basis legen, auf die wir dann im August bei der richtigen Saisonvorbereitung aufbauen können. Zudem standen Stabilisations-Übungen zur Verletzungsvorbeugung auf dem Programm. Im August geht es dann darum, dass die Spieler ihre Rollen im Kader finden.

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Welches Ziel haben Sie sich für die kommende Spielzeit gesetzt?

Wir wollen den Klassenverbleib schneller schaffen, als in der vergangenen Saison. Da war es ja quasi erst am letzten Tag mit der Veröffentlichung der Staffeleinteilung für die Regionalliga sicher. Wenn man sich die Tabelle anschaut, lagen zwischen dem Tabellenvierten und uns als Zehnte gerade drei Siege. Mit Barop und Waltrop kommen noch zwei Aufsteiger dazu.

Dabei helfen soll auch ein Athletiktrainer: Bernd Michalski gehört künftig zum Trainerteam. Was erhoffen Sie sich davon?

Bernd ist quasi unser fünfter Neuzugang. Er hilft uns in Co-Trainer-Funktion und ist eben für die Athletik zuständig. Die Verletzungs-Prophylaxe steht dabei im Vordergrund. Er hat schon in anderen Vereinen gearbeitet, zum Beispiel beim Oberligisten BC Soest. Da er in Werne wohnt, war es für uns ein Glücksfall.

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