Lutz Gripshöver jubelt über Heimsieg beim S-Springen

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Beim Reitturnier in Ehringhausen springt Lutz Gripshöver vom RV St. Georg Werne zum Sieg. Er lieferte sich ein packendes Duell mit Oliver Schaal.

Werne

, 25.08.2019, 23:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lutz Gripshöver jubelt über Heimsieg beim S-Springen

Geschafft! Lutz Gripshöver schafft hier die Hürde im Parcours. Am Ende sicherte sich der Reiter vom RV St. Georg Werne mit seinem Pferd Bordeaux den ersten Platz bei der Springprüfung der Klasse S mit Stern auf dem Hof Schwert. © Matthias Kerk


Was für ein spannendes Finale am letzten Reitturniertag in Ehringhausen auf dem Hof Schwert. Die Zuschauer sahen einen Super-Reitsport mit spektakulären Sprüngen und einem glücklichen Sieger Lutz Gripshöver. Gripshöver sprang mit seinem Pferd Bordeaux im Stechen auf Platz eins. 15 Paare qualifizierten sich für das Stechen. Zuvor waren bereits viele Nullrunden von den Reitern gedreht worden. Als für das Stechen dann der Parcours geändert wurde, merkte man den Reitern Schwierigkeiten in dem schweren Kurs an. So mussten die Zuschauer nach acht Durgängen auf die erste Nullrunde im Stechen warten. Nachdem es zuvor kein Reiter ohne Abwurf oder Aufgabe schaffte, legte Schaal eine gute Runde hin.

Nur ein bisschen schneller im Stechen

Der Reiter vom RV St. Georg Werne ritt mit seinem Pferd Calvin die bis dato beste Runde im Stechen. 37,11 Sekunden benötigte er für den Parcours und blieb dabei fehlerfrei. Schaal sah schon wie der Gewinner aus, doch dann kam Gripshöver. Er schaffte die Runde mit Bordeaux ein bisschen schneller als Schaal. Er benötigte 36,45 Sekunden. „Es ist natürlich schön für mich, hier zu gewinnen vor dem heimischen Publikum. Oliver hatte schon gut vorgelegt und ist toll geritten. Mit Bordeaux hatte ich ein Pferd, das wir auch selbst aufgezogen haben. Es war perfekt heute“, sagte Gripshöver.

Sein Vereinskollege Schaal ärgerte sich etwas nach dem Turnier: „Für mich ist der zweite Platz wie eine Niederlage. Ich muss aber auch eingestehen, dass Lutz heute besser war. Mit meinem achtjährigen Pferd war nicht mehr drin“, erklärte Schaal.

„Eines der besten Turniere“

Für Marie Ligges vom RV von Nagel Herbern reichte es im Stechen für den vierten Platz. „Platz vier ist in Ordnung. Mein Ziel war es heute eigentlich nur eine Nullrunde zu reiten, um mich für das Bundeschampionat vorzubereiten. Der Parcours war auch sehr anspruchsvoll“, sagte Ligges. Mit Corcovado sprang sie auf Platz vier. Mit Capalo musste sie ihren ersten Sprung im Stechen abbrechen. Das Turnier ist am Donnerstag gestartet und hatte dank des guten Wetters viele Besucher. Der Vorsitzende des RV St. Georg Werne, Andreas Trouvain, war sehr zufrieden: „Für mich war es in diesem Jahr eines der besten Turniere, die ich je mit erleben durfte. Es hat alles reibungslos geklappt. Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an die ganzen Helfer“, so Trouvain.

Die Pressesprecherin Tatjana Schäfer fügte hinzu: „Wir haben auch von den Profireitern, die auf der Anlage waren, durchweg positives Feedback bekommen. Wir freuen uns, dass alles gut gelaufen ist und mit diesem S-Springen am Ende wurde das Turnier gebührend beendet.“ Das nächste Turnier steht auch vor der Tür. Am kommenden Freitag beginnt der Provinzialcup auf dem Hof Schwert.

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