Pokalüberraschung: So schlug Eintracht Werne die SG Bockum-Hövel

Fußball

Eine kleine Pokalüberraschung lieferte Eintracht Werne am Mittwochabend: Der Fußball-A-Ligist warf den klassenhöheren Bezirksliga-Spitzenreiter SG Bockum-Hövel mit 3:1 aus dem Kreispokal.

Werne

, 11.09.2019, 22:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pokalüberraschung: So schlug Eintracht Werne die SG Bockum-Hövel

Abdullah Sahin traf zum 3:1 für Werne © Schürmann

Eine kleine Pokalüberraschung lieferte Eintracht Werne am Mittwochabend: Der Fußball-A-Ligist warf den klassenhöheren Bezirksliga-Spitzenreiter SG Bockum-Hövel mit 3:1 aus dem Kreispokal.

Werne steht jetzt in der Runde der letzten Acht und trifft dann auf Oberligist Holzwickeder SC, der sich am Abend mit 9:0 in Wethmar durchgesetzt hatte.

Kreispokal, Achtelfinale

Eintracht Werne - SG Bockum-Hövel 3:1 (1:1)

Von einer Sensation wollte Eintracht-Coach Mario Martinovic nicht sprechen. „Das wäre vielleicht etwas heftig. Es ist ja nur eine Liga Unterschied“, sagte Martinovic. Trotzdem kam der Werner Erfolg gegen den Landesliga-Absteiger überraschend. In allen übrigen Achtelfinal-Partien setzte sich fast immer der klassenhöhere Klub durch.

Der Kapitän fehlt - und trotzdem läuft es bei Werne

Ohne Kapitän Enes Akyüz (Martinovic: „Ich weiß nicht, wann der zum letzten Mal gefehlt hat“) machte Werne früh Druck. Ismail Cördük sorgte schon nach sechs Minuten für die Führung, die Sicherheit gab. Nach dem Ausgleich entschied eine Ampelkarte gegen einen Bockum-Höveler die Partie nach der Pause mit (56.).

Knapp 20 Minuten später war wieder Ismail Cördük zur Stelle – 2:1 für Eintracht Werne. „Je länger das Spiel gedauert hat, umso besser haben wir es gemacht. Wir haben eigentlich nichts mehr zugelassen“, sagte Martinovic. Und nach der Gelb-Roten Karte sei das Spiel ohnehin nur noch auf ein Tor gegangen: das der Bockum-Höveler.

Als Abdullah Sahin dann auch noch das 3:1 schoss, waren nur noch fünf Minuten auf der Uhr. Und auch bei Trainer Mario Martinovic machte sich Gelassenheit breit. Er wusste: Eintracht Werne war dem Weiterkommen ganz nah. Jetzt kommt mit Holzwickede ein Oberligist. Martinovic: „Auf solche Spiele freuen wir uns wirklich.“

Eintracht Werne: Rafalski - Sari, I. Cördük (86. Griskevic), Sahin (87. Bulut), Schiller, Martinovic, D. Ünal, A. Cördük (84. Kozlik), Karaca, Souita, S. Ünal

Tore: 1:0 I. Cördük (6.), 1:1 Öztürk (18.), 2:1 I. Cördük (75.), 3:1 Sahin (85.)

Lesen Sie jetzt