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Radfahren und Genießen in der Südheide Gifhorn

Wälder, Seen und Moore

Abstand halten? Ja, und zwar vom Alltag! Das ist ziemlich leicht in der weiten Landschaft und den unaufgeregten Heideorten in der Südheide Gifhorn, dem Südtor zur Lüneburger Heide.

03.09.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Flüsschen Ise am Internationalen Mühlenmuseum Gifhorn.

Flüsschen Ise am Internationalen Mühlenmuseum Gifhorn. © Südheide Gifhorn/Frank Bierstedt

Fernab vom Gedränge der Städte kann man in der Südheide Gifhorn entspannt durchatmen. Nur ein paar kurze Autostunden und man sitzt am Seestrand, auf dem Rad oder auf einer urigen Bank in der weiten Heidelandschaft.

Mit dem Rad in die Natur

Eine Radtour durch die Heide, zu den Seen, durch die Wälder oder durch das Moor? So vielfältig die Natur in der Südheide ist, so abwechslungsreich ist auch das Angebot an Radwegen. Ob es die kurze Tagestour von 20 oder die sportliche Variante mit 80 Kilometern sein soll, es ist für jeden eine Route dabei. Der Vorteil: Die Südheide ist größtenteils flach und viele Orte sind mühelos mit dem Fahrrad zu erreichen.

Am besten taucht man in die radlerfreundliche Ferienregion ein, wenn man sich auf den Weg der 200 Kilometer langen Radrundreise macht. Wer einen festen Standort bevorzugt, der bucht die Sternfahrten mit Besichtigungsprogramm inklusive Eintritte. Viele Übernachtungsbetriebe in der Region sind als Bett&Bike-Unterkünfte ausgezeichnet.

Sanssouci-Mühle im Internationalen Mühlenmuseum Gifhorn.

Sanssouci-Mühle im Internationalen Mühlenmuseum Gifhorn. © Südheide Gifhorn/Frank Bierstedt

14 Mühlen und Otter

Spannende Ziele sind beispielsweise das Internationale Mühlenmuseum und das Otter-Zentrum. Im Gifhorner Mühlenmuseum begibt man sich auf eine Reise durch elf Länder. Die 14 Mühlen sind funktionstüchtig und präsentieren sich in Originalgröße, darunter die mächtige Sanssouci-Mühle und die südländischen Mühlen aus Portugal, Griechenland und Spanien. Otter, Marder, Dachs & Co. sind im Otter-Zentrum zuhause. Die scheuen Raubtiere frönen hier ihrer artgerechten Lebensweise. Sie leben im Otter-Teich, Steinmarder-Haus, Iltis-Schuppen oder auf und unter dem Dachshügel, in den sich Besucher sogar hineinbegeben können.

Gemütliche Bank im Heidegebiet Heiliger Hain.

Gemütliche Bank im Heidegebiet Heiliger Hain. © Südheide Gifhorn/Frank Bierstedt

Violette Heidepracht

Zu jeder Jahreszeit lädt die Heide zu wunderschönen Spaziergängen ein. Hier kann man sich an gelbem feinem Sand, sattgrünen Kiefern und lilafarbener Heidepracht erfreuen. Der Heilige Hain bei Wahrenholz ist das größte Heidegebiet der Region. Der reetgedeckte Schafstall aus dem 17. Jahrhundert ist der Mittelpunkt der Heidefläche und ein schöner Rastort.

Gutes Essen = Guter Urlaub

Die Urlaubsregion verwöhnt außerdem mit gutem Essen, Regionalität ist hier Ehrensache und es wird Wert gelegt auf handwerkliches Können und handgemachte Tradition. Davon kann man sich in den vielen Hofläden und Landcafés überzeugen.

www.suedheide-gifhorn.de