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Sonnenschutz im Urlaub nicht vergessen

Die wichtigsten Aspekte

Ebenso wichtig wie die Reiseapotheke ist im Urlaub der richtige Sonnenschutz. Ein Überblick über die wichtigsten Aspekte.

06.06.2016 / Lesedauer: 3 min
Sonnenschutz im Urlaub nicht vergessen

Urlauber sollten am besten schon beim Kofferpacken daran denken, Sonnencreme in ausreichender Menge mitzunehmen.

› Transport: Der Sonnenschutz gehört in den Koffer. Die Freigabemenge für Flüssigkeiten im Handgepäck reicht nicht aus. Wer allergisch auf bestimmte Inhaltsstoffe reagiert, sollte ausreichend Sonnencreme mitnehmen, statt den Sonnenschutz im Urlaub zu kaufen (wo er zudem meist deutlich teurer ist).

› Lichtschutzfaktor: Die Haut hat gegenüber der Sonne einen gewissen Eigenschutz, bevor ein Sonnenbrand entsteht. Der Lichtschutzfaktor (LSF, englisch: Sun Protection Factor, SPF) gibt an, wie viel länger als diese Eigenschutzzeit man sich der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Die Eigenschutzzeit unterscheidet sich je nach Hauttyp erheblich. Die einfache Formel lautet: Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = maximal mögliche Zeit, sich ohne Sonnenbrand in der Sonne aufzuhalten, pro Tag. Dermatologen raten jedoch dazu, lieber schon nach zwei Dritteln der Maximalzeit in den Schatten zu gehen.

› Menge:  Nur wer sich dick genug eincremt, ist ausreichend geschützt. Dermatologen empfehlen 30 Milliliter Creme – etwa drei Esslöffel – für den ganzen Körper. Nase, Stirn und Ohren, Schultern und Dekolleté brauchen besonders viel Schutz.

› Wasserfest: Selbst wenn ein Sonnenschutzmittel als wasserfest angeboten wird, sollten sich Sonnenanbeter nach dem Sprung ins Wasser erneut eincremen.

› UV-Filter: Es gibt mineralische und chemische UV-Filter. Beim chemischen Lichtschutz wird die Haut dadurch geschützt, dass im Schutzprodukt organische Verbindungen gelöst sind, die als Filter fungieren. Diese chemischen Filter gelten als toxikologisch unbedenklich. Mineralischer Lichtschutz beruht dagegen auf dem Prinzip der Reflexion: Die Sonnenschutzprodukte bilden eine Schutzschicht auf der Haut, an der die Strahlung abprallt. Bei den Substanzen handelt es sich um winzige Partikel von Titanoxid oder Zinkoxid. Sie wirken wie kleine Spiegel, an denen die Strahlung reflektiert.

› Haltbarkeit: Auf den meisten Mitteln steht ein Haltbarkeitsdatum. Bis zu diesem Zeitpunkt garantiert der Hersteller die unverminderte Wirksamkeit, auch bei geöffneten Flaschen. Nach diesem Datum kann der Lichtschutz nachlassen. Befindet sich nach dem Urlaub noch viel Creme in der Flasche, sollte diese nicht aufbewahrt werden – es sei denn, das Verfallsdatum lässt es zu.

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