Speedderby und S-Springen sind die Höhepunkte

Turnier des RV von Nagel

Über fünf Tage Reitsport können sich Aktive und Fans ab Mittwoch, 19. Juli, beim RV von Nagel Herbern (Am Haselbüschken 5, 59387 Herbern) freuen. Das Reit- und Springturnier bietet Prüfungen bis zur Klasse S und wartet auch schon am Freitag mit einem Höhepunkt auf.

HERBERN

, 18.07.2017, 14:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Speedderby und S-Springen sind die Höhepunkte

Marie Ligges, hier mit Dibadu, ist die Enkelin von Fritz Ligges. Für ihn wird am Sonntagnachmittag mit einem S-Springen der Gedächtnispreis ausgetragen.

Denn dann steigt am Abend das Speedderby. „Aufgrund der Teilnehmerzahl können wir in diesem Jahr sogar in zwei Abteilungen werten“, sagt Vereinsgeschäftsführerin Barbara Kümer. Überhaupt habe man schon im Vorfeld Maßnahmen getroffen, um das Turnier so stressfrei wie möglich zu gestalten. „Wir organisieren alles selbst. Im Vorjahr hatten wir vier Turniertage angesetzt, dann sind es doch fünfeinhalb geworden“, sagt Kümer. In diesem Jahr geht der RV von Nagel Herbern direkt auf fünf Tage Reitsport.

Die Kalkulation dürfte aufgehen, denn es haben etwas weniger Reiter gemeldet als 2016. „Knapp 2000 Pferde und rund 2700 Starts waren bis zum vergangenen Wochenende registriert. Weniger als vergangenes Jahr, aber immer noch mehr Teilnehmer als in den Vorjahren“, sagt Kümer.

Springen am Sonntag

Neben dem Speedderby am Freitag ist ein weiterer Höhepunkt des Wochenendes erneut das abschließende Ein-Stern-S-Springen um den Fritz-Ligges-Gedächtnispreis. Welche bekannte Reiter den Weg zur Vereinsanlage finden, konnte Kümer noch nicht sagen. „Grundsätzlich bieten wir ein ländliches Turnier für regionale Reiter. Aber ich weiß, dass die Kinder von Lars Nieberg und Klaus Reinacher gemeldet haben, die in den 1980er- und 1990er-Jahren zur Elite des deutschen Reitsports gehörten.“

Mit dem Ein-Stern-S-Springen am Sonntagnachmittag (ab 15.30 Uhr) gedenkt der RV von Nagel Herbern Fritz Ligges. Ligges wurde 1938 in Asseln geboren und starb 1996 mit 58 Jahren in Herbern, wo er ab 1979 lebte und das heutige Gestüt Ligges gekauft hatte. 1972 gewann er bei den Olympischen Spielen in München Gold mit der Mannschaft. Später arbeitete er als Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter. Ligges hat zwei Söhne. Seine Enkelin Marie reitet heute erfolgreich für den RV von Nagel Herbern.

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