SV Herbern siegt dank kontrollierter Spielweise

Fußball: Landesliga

Der Fußball-Landesligist SV Herbern (5.) bleibt auch nach dem sechsten Spieltag an der Spitzengruppe der Staffel vier dran. Beim SV Eintracht Ahaus (10.) gewann die Mannschaft von Coach Holger Möllers am Sonntag knapp mit 1:0 (1:0).

Herbern

, 18.09.2017 / Lesedauer: 3 min
SV Herbern siegt dank kontrollierter Spielweise

Herberns Linksverteidiger Tim Bröer (l.) im Zweikampf gegen Maximilian Hinkelmann. Bröer war ebenfalls an der Kombination vor dem Treffer zum 1:0 durch Dominick Lünemann beteiligt.

Eintracht-Coach Jens Niehues war nach den 90 Minuten bedient. „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht auf dem Platz, das war sehr enttäuschend“, so Niehues, „wenn auch die Grundtugenden nicht mehr abgerufen werden, kann man auch nicht auf das nötige Quäntchen Glück hoffen, das muss man sich im Fußball verdienen. Wir haben daher verdient verloren.“

Herbern drängt auf die Führung

Der SV Herbern machte von Beginn an das Spiel und drängte auf eine frühe Führung. Eintracht Ahaus hatte dagegen Mühe, in die Partie zu finden, und leistete sich in den Anfangsminuten viele Fehler in den Abspielen und im Aufbau. Die Herberner Abwehr hatte daher kaum Arbeit zu verrichten. „Wir hatten die absolute Spielkontrolle und waren in allen Belangen besser“, sagte Herberns Trainer Holger Möllers.

Das einzige Tor des Spiels fiel bereits in der 17. Minute. Da vertändelten die Ahauser den Ball in der eigenen Hälfte und nach einem weiten Pass auf die rechte Seite schloss Dominick Lünemann den Angriff mit einem Flachschuss ins Netz ab. „Das war eine überragende Kombination“, so SVH-Coach Möllers.

Freitag verhindert Ausgleich

Fünf Minuten später verhinderte Herberns Keeper Sven Freitag bei einer Direktabnahme von Esad Dayan aus acht Metern den möglichen Ausgleich. Das war die einzige Chance der Gastgeber bis zum Halbzeitpfiff. Herbern wiederum verpasste es, die Führung weiter hochzuschrauben.

In Halbzeit zwei wurde das Angriffsspiel der Ahauser besser. Die Gastgeber kamen aber nur zu wenigen zwingenden Chancen. Den platzierten Kopfball von Andre van den Berg (53.) parierte Schlussmann Freitag. Der zweite Kopfball von van den Berg traf in der 80. Minute die Latte.

"Müssen Sack zumachen"

„Ahaus war im zweiten Durchgang besser, aber hat nie großen Druck aufgebaut“, sagte Herberns Trainer Holger Möllers, „wir hätten eigentlich bei unseren Kontern den Sack zumachen müssen“. Eintracht-Schlussmann Niklas Lukas verhinderte jedoch in der 86. Minute beim 16-Meter-Schuss von Oscar Cabrera das mögliche 2:0. Letztlich konnte sich Herbern über drei Punkte freuen. „Wir haben mit viel Leidenschaft verteidigt. Wenn am Ende die null steht, hat man auch verdient gewonnen“, erklärte Coach Möllers.

Ahaus: Lukas – Schücker, Erning, Hippers, van den Berg, Wüpping (86. Varwick), Hinkelmann, Hemling (72. Brillert), Ransmann, Stratmann, Dayan (66. Terbrack)Herbern: Freitag – Dubicki, Redondo Conde, Cabrera, Whitson (70. Trapp), Bröer, Schulte, Lünemann (86. Kaminski), Schett (81. Richter), Vogt, ErogluTor: 0:1 Lünemann (17.)

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