SVH U23 und WSC II mit hartem Saisonauftakt

Fußball: Kreisliga A

Die zweiten Mannschaften des Werner SC und des SV Herbern stehen vor einem interessanten Auftaktprogramm in der Fußball-Kreisliga A2 Münster. Vor allem für den WSC hat es das Programm in sich.

WERNE/HERBERN

, 27.07.2017 / Lesedauer: 3 min
SVH U23 und WSC II mit hartem Saisonauftakt

Zum Derby zwischen dem Werner SC II, hier mit Matti Bartsch (l.), der in der kommenden Saison allerdings für den VfB Lünen aufläuft, und dem SV Herbern II, hier mit Domenic Krieter (r.), soll es am 22. Oktober kommen. Das ist der Sim-Jü-Sonntag – eine Verlegung erscheint daher möglich, sollten beide Klubs zustimmen.

Nicht irritieren lassen: Im Fußballkreis Münster sieht der am Mittwochmittag auf der Kreishomepage veröffentlichte Spielplan wieder einmal sehr durcheinander aus – auf den ersten Blick. Die ersten beiden Spieltage sind nämlich verlegt worden und sind als Englische Wochen zwischen den vierten und fünften Spieltag (Donnerstag, 7. September) sowie zwischen den sechsten und siebten Spieltag (Donnerstag, 21. September) gestreut worden. Das macht der Kreis Münster schon seit Jahren – und beginnt die Saison deswegen mit dem regulär dritten Spieltag. In der Rückrunde ist alles wieder normal.

Brocken für den WSC

Als schwer einzustufen sind die Gegner, die der WSC II in den ersten fünf Spielen zu bewältigen hat. Zwar trifft Werne zum Saisonauftakt in einem Heimspiel am Sonntag, 27. August, auf Davaria Davensberg, Konkurrent in der Abstiegszone im vergangenen Jahr, danach warten aber echte Brocken auf die Mannschaft von Coach Axel Scheunemann. Denn die folgenden Teams landeten im Endtableau des Vorjahres allesamt unter den Top Sechs. „Der Auftakt hat es in sich. In der Breite sind wir aber besser aufgestellt als im Vorjahr. Es ist trotzdem gut, dass wir ein Heimspiel haben“, sagte WSC-Fußballchef Thomas Overmann.

Erst muss Werne nach Bösensell (3. September), dann gegen Mecklenbeck (7. September) spielen. Anschließend reist Werne nach Rinkerode, bevor Hohenholte Gegner ist. Erst danach kommen wieder vermeintlich leichtere Aufgaben auf den WSC zu. Die Heimspiele der Reserve wird Werne künftig immer direkt vor der Landesliga-Mannschaft austragen. „Ich bin froh, dass der Antrag genehmigt worden ist“, sagte Overmann.

Derby an Sim-Jü

Der SV Herbern, der kommende Saison mit einer U23 an den Start gehen will, hat den dicken Fisch der Hinrunde gleich nach dem Saisonstart weg. Herbern trifft auf Vorjahresmeister Albachten, der in der Aufstiegsrunde den Sprung zur Bezirksliga verpasst hat. Die Gegner danach klingen machbarer für die Mannschaft von Björn Christ.

Erst wartet Aufsteiger Albersloh auswärts, dann hat Herbern wieder zwei Heimspiele: zunächst das Altkreisduell mit dem SC Capelle, dann der Vergleich mit Mecklenbeck, Herbstmeister des vergangenen Jahres, bevor es nach Nienberge geht. „Ändern können wir es nicht. Genau so wenig wie die Gegner. Aber dann weiß man direkt, wo man steht“, sagte Herberns Trainer Björn Christ.

Das Derby der Reserven von Werne und Herbern liegt wie das der ersten Mannschaften und der Drittvertretungen in der Kreisliga B auf Sonntag, 22. Oktober. Das ist der Sim-Jü-Sonntag. „Ich muss ja nicht spielen“, sagte Björn Christ und lachte. „Aber wahrscheinlich ist es besser, wenn wir verlegen“, sagte er. Damit rechnet auch Overmann: „Die Spieler erschlagen uns, wenn wir es nicht verlegen.“ Der Samstag kommt aber wohl nicht infrage. Dann ist in Herbern Kartoffelfest. In der Rückrunde hat der WSC gegen den SVH am Sonntag, 29. April, Heimrecht. 

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt