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Telefonsprechstunde: Brüche im Bauchraum

Am 12.05.21

Beschwerden an der Leiste und anderen Bauchregionen treten meist schleichend auf. Wann ein operativer Eingriff nötig ist und weitere Fragen der MLZ-Leser beantwortet Dr. Moritz Meyer.

10.05.2021, 11:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dr. Moritz Meyer (l.) ist Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Marien-Krankenhaus Ahaus-Vreden

Dr. Moritz Meyer (l.) ist Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Marien-Krankenhaus Ahaus-Vreden © Klinikum Westmünsterland

Wenn Bauchorgane ihren angestammten Platz verlassen und durch eine Lücke aus der Bauchwand gedrückt werden, wird von einer Hernie oder einem Weichteilbruch gesprochen.

Mit einem Knochenbruch im klassischen Sinne haben sie jedoch nichts gemeinsam, da sie ein langsames Entstehen kennzeichnet, für welches natürliche Körperschwachstellen, Bindegewebsschwächen oder eine vorangegangene Operation ursächlich sind.

Brüche im Bauchraum: Vier Prozent der Deutschen betroffen

Etwa vier Prozent der Deutschen erkrankt einmal im Leben an einem solchen Bruch. Dabei ist die Operation die einzige Möglichkeit, Hernien ursächlich und mit dauerhaftem Erfolg zu behandeln. Umso wichtiger ist es daher, dass Patienten bei entsprechender Diagnose den Eingriff aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie nicht verschieben.

Telefonsprechstunde: Alles über Hernien erfahren

Die Telefonsprechstunde mit Chefarzt Dr. Moritz Meyer dient neben dem häufig vorkommenden Leistenbruch auch dazu, Fragen zu anderen Hernientypen und möglichen Beschwerden sowie Symptomen zu klären.

„Die meisten Bauchwandbrüche sind als Vorwölbungen zwar zu ertasten oder gar zu sehen, allerdings rufen nicht alle Hernien prompt Beschwerden hervor“, erläutert Dr. Meyer. Beschwerden wie Schmerzen, Brennen, Ziehen oder ein Druckgefühl treten oft erst bei körperlicher Belastung auf.

Um daher Unklarheiten zu weiterem Vorgehen, eines möglichen operativen Eingriffs, oder weitere Anliegen mit dem Chefarzt, persönlich zu besprechen, nimmt Dr. Meyer am 12. Mai 2021 zwischen 14 Uhr und 16 Uhr Anrufe unter der Telefonnummer (02561) 99 10 09 entgegen.

Ausgezeichnete Hernienchirurgie in Ahaus

Die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Marien-Krankenhaus Ahaus-Vreden wurde mit dem Siegel für qualitätsgesicherte Hernienchirurgie der Deutschen Hernien Gesellschaft ausgezeichnet.

Das Gütesiegel bescheinigt, dass sich die Klinik auf dem neuesten Stand bei Operationsverfahren befindet und die behandelnden Mediziner regelmäßig fort- und weitergebildet werden. Zur Verbesserung der Versorgung der Patienten werden im Rahmen einer Qualitätsstudie außerdem alle operierten Hernien-Fälle nach standardisierten wissenschaftlichen Kriterien in eine Datenbank eingegeben und bis zu zehn Jahre nachverfolgt.

Hohe Qualität

Die Anerkennung als Hernienzentrum beruht neben der Anzahl durchgeführter Operationen zudem auf der Qualität der Behandlung. Hierzu sind unter anderem eine geringe Anzahl an Komplikationen im Rahmen des Eingriffs, eine hohe Rate der langfristigen Heilung und eine Schmerzfreiheit nach der Operation ausschlaggebend.

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