TV Werne trotz Ausfällen der klare Favorit

Volleyball-Verbandsliga

Die Volleyball-Damen des TV Werne haben es selbst in der Hand. Sie sind Tabellenführer, haben fünf Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz. Dabei soll es auch nach dem Spiel in Halle bleiben.

von Juri Kollhoff

Werne

, 01.02.2019 / Lesedauer: 2 min
TV Werne trotz Ausfällen der klare Favorit

Anna Jäger, hier im Hinspiel gegen den SC Halle, fehlt den Werner Damen im Rückspiel. © Helga Felgenträger

Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des TV Werne treffen am Samstag, 2. Januar, um 19 Uhr auf den SC Halle (Sporthalle Masch 2, Halle). Das Werner Team von Coach Jochen Schönsee ist als Spitzenreiter gegen den Siebtplatzierten auch auswärts klarer Favorit. Auch wenn der TVW stark ersatzgeschwächt ins Spiel geht.

Die drei Außenangreiferinnen Anna Jäger, Nora Krock und Julia Trilken müssen passen. Trilken wird fortan der Werner Reserve im Aufstiegsrennen als Annahmespezialistin helfen, kann dann im Umkehrschluss aber nicht mehr für die Erste auflaufen.

Schaffen es Patzdorf und Bergmann rechtzeitig?

Nora Krock fehlt verletzungsbedingt und Anna Jäger aus privaten Gründen. Dadurch, dass die Werner Reserve selbst vorher noch ein Spiel hat, ist noch unklar, ob Annika Patzdorf (Trainerin der Zweiten) und Marla Bergmann (Doppelspielrecht als Jugendspielerin) rechtzeitig in Halle eintreffen. Schönsee plant seine Startaufstellung dennoch mit Patzdorf als Ersatz für Jäger über Außen.

Das Hinspiel gegen den SC Halle entschied der TVW klar mit 3:0 für sich. In diese Richtung soll es auch diesmal wieder gehen. Die Spielvorbereitung gestaltete sich aber ziemlich schwer, da Werne in dieser Woche aufgrund eines technischen Defekts in der Turnhalle nur ein Mal trainieren konnte. Gerade deshalb pocht Schönsee darauf, hochkonzentriert in die Partie zu gehen und den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Leistung stabil auf hohem Niveau halten

„Auch solche Spiele musst du gewinnen. Das wird sicher kein Selbstläufer“, sagt Schönsee. Nachdem Werne in der vergangenen Woche das Spitzenspiel gegen den TV Hörde in bravouröser Manier für sich entschied, wird es in den weiteren Spiele eine ähnliche Leistung brauchen, um auch gegen vermeintlich schwächere Gegner zu bestehen.

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